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Ökologische Höhenstufen stellen einen wesentlichen
Klimagradienten dar. Das Naturpark-Gebiet erstreckt sich von der
tiefmontanen (Talboden Saalachtal, ca. 665 m) bis zur
alpinen Höhenstufe (Bereich um den Hochkranz, 1953 m). Das Vorhandensein mehrerer Höhenzonen
ist eine wesentliche Voraussetzung für eine große Vielfalt
an Pflanzenarten bzw. -gesellschaften. Auch die
natürliche Waldausstattung hängt wesentlich von der
Höhenstufe ab. Laubmischwälder dominieren in den montanen
Stufen und reichen im Untersuchungsgebiet bis in die
hochmontane Stufe. Ab der mittelmontanen bis tiefsubalpinen
Stufe treten vermehrt Nadelwälder auf. In der subalpinen und
alpinen Stufe treten neben den Waldgesellschaften auch
Latschengebüsche und alpine Rasengesellschaften auf. Die
Übergänge zwischen subalpiner Stufe und alpiner Stufe sind
im Untersuchungsgebiet fließend: Edaphische Faktoren
überlagern hier in ihren Auswirkungen häufig den
Klimagradienten. Die Latschen-, Grünerlen- oder
Rasengesellschaften können bis in die mittelmontane Stufe
(unter 1200 m SH) hinabreichen. Zahlreiche Enzianarten,
Gamsbleaml, Orchideen, Silberdistel oder die Türkenbundlilie
erfreuen das Auge des Besuchers und warten darauf, entdeckt
zu werden. |