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Das
Naturpark-Gebiet erstreckt sich mit seinen Höhenstufen von der
tiefmontanen (Talboden Saalachtal, ca. 665 m) bis zur
alpinen Höhenstufe (Bereich um den Hochkranz, 1953 m). Das Vorhandensein mehrerer Höhenzonen
ist eine wesentliche Voraussetzung für eine große Vielfalt
an Tierarten und Tiergesellschaften.
Durch kleinräumige landwirtschaftliche Strukturen und
extensive Bewirtschaftung entstand im Naturpark ein
abwechslungsreicher Lebensraum mit hoher Biodiversität.
Almwiesen mit ihrer vielfältigen Pflanzenwelt beherbergen
eine ganz eigene, an
sie angepassste Insektenwelt. So leben hier nicht nur
zahlreiche
Käfer-, Ameisen- und Heuschreckenarten sondern auch typische
Schmetterlinge:
Insbesondere die verschiedenen braun-orange gefärbten
Mohrenfalterarten sind
charakteristisch für höhere Regionen. Daneben finden sich
auch der Alpen-Perlmutterfalter, der Alpen- und der
Geißblatt-Scheckenfalter und der auffällige
Apollofalter.
Die vielen Säugetierarten leben oftmals in einer scheinbar
heimlichen Welt , die man aber
meist nur mit geübtem Auge und viel Glück beobachten kann:
Die Palette reicht
von zahlreichen Mausarten wie Rötelmaus und Gelbhalsmaus und
Spitzmäusen
wie die Waldspitzmaus über Hermelin und Mauswiesel bis hin
zu Reh und Fuchs.
Die Wälder besiedeln u. a. Zwerg-, Nord- und Kleine
Bartfledermaus.
Charakteristisch besonders für offene Almböden ist der am Gesang
leicht erkennbare Bergpieper. Halboffene, von Fichtengruppen
durchsetzte Almflächen brauchen hingegen Baumpieper, Bluthänfling
und Zitronengirlitz. Letzterer ist eine
Besonderheit der Kalk- und Schieferalpen und kommt in Salzburg nur
auf der kallbrunnalm im Naturpark Weißbach vor.
Auch
andere seltene Arten wie das Birkhuhn, der Raufußkauz und sogar der
Uhu
können
noch gesichtet werden. Sie benötigen eine Vielfalt
von
landschaftlichen Gegebenheiten, um Schutz und Nahrung zu finden und
ihre
Jungen
groß zu ziehen. Bei einer Wanderung über die Almwiesen kann man
mitunter auch mäusejagende Turmfalken oder einen über den nahen
Gipfeln
kreisenden Steinadler entdecken. An den Almhütten selbst finden
Bachstelze und
Hausrotschwanz Nistgelegenheiten.
Bergeidechse und Kreuzotter bevorzugen die steinigen, sonnigen
Flächen der Almen. Auch kann es geschehen, dass einem beim Wandern
ein Grasfrosch über
den Weg
hüpft. Wie der Bergmolch schätzt er die Mischung feuchter
Landlebensräume wie Gehölze, Feuchtwiesen oder Hochstaudenfluren mit
aquatischen Lebensräumen wie Tümpeln und Lachen: Die Wintermonate
verbringen diese Amphibien in Winterstarre in frostsicheren
Verstecken und
wandern
erst im Frühjahr zu einem Gewässer, wo dann das Weibchen seine Eier
ablegt.
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