Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen
Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete.

Diesbacheck1

Im Winter laden die verschneiten Hänge im Naturparkgebiet zum Schitourengehen oder Schneeschuhwandern ein!

Außerdem warten im Talboden und im Hintertal auf den Wintergast Langlaufloipen, die sowohl klassisch als auch für Skater benutzbar sind. Außerhalb des Naturparks gibt es im Saalachtal auch noch weitere Loipen, einen Überblick findet ihr unter nachfolgendem Link: https://www.lofer.com/de/aktiv-im-winter/winterspass/langlaufen/#cat=*&filter=r-fullyTranslatedLangus-,sb-sortedBy-0

Direkt am Klammvorplatz gibt es einen Eislaufplatz und eine Eisstockbahn mit Abendbeleuchtung. Auch die Rodelbahn gleich hinter der Kirche wird am Abend beleuchtet. Wer das Rodelvergnügen mit einer schönen Winterwanderung verbinden möchte, der kann nach Maria Kirchental wandern und danach ins Tal rodeln.

Ebenfalls ein beliebter Trend im Winter stellt das Eisklettern dar. Durch die weitläufigen Felswände mit dünnen Eisbändern und gefrorenen Wasserfällen bieten sich zahlreiche Möglichkeiten für das Steileisklettern im Winter rund um Weißbach. Richtung Saalfelden gibt es mehrere Touren, die direkt an der Bundesstraße liegen, aber auch in Weißbach selbst eignen sich die Klammen und kleineren Wasserfälle je nach Verhältnissen gut zum Eisklettern (z.B. Dießbach, Mühlbach, Vorderkaserklamm, Buchweißbach). Weitere Eiskletterrouten finden sich im Bundesheerklettergarten bei Dießbach sowie im benachbarten bayerischen Schneizlreuth.

 

Hier stellen wir euch einige ausgewählte Wintertouren der Naturparkregion vor:

 

Hochkranz (1 953m)

Hochkranz (1 953m)

Von Hintertal (Parkplatz Waltlmühlsäge/Hirschbichlstraße) gelangt man über die Forststraße auf die Weißbachalm. Kurz nach der Alm (1120m) zweigt rechterhand eine Forststraße Richtung Kallbrunnalm ab. Der Forststraße folgend bis zu den Almweiden der Kallbrunnalm. Von hier über sanfte Grashänge auf den Ostrücken des Kühkranzes (1 811m). Die letzten Meter bis zum Gipfel des Hochkranzes werden dann zu Fuß bewältigt. Diese Tour verlangt stabile Schneeverhältnisse, bietet aber eine herrliche Aussicht auf die umliegenden Gebirgsgruppen. Bis zum Kühkranz leichte, insgesamt mittelschwere Skitour. (~900Hm)
Seehorn (2 321m)

Seehorn (2 321m)

Das Seehorn nördlich des Dießbachstausees ist ein prächtiger Ski- und Aussichtsberg. Von Hintertal über die Weißbachalm bis zur Kallbrunnalm (siehe Hochkranz). Nun ostwärts über den leicht abfallenden Almboden durch eine bewaldete Mulde auf den Seekopf zu. Westseitig am Seekopf vorbei und in großem Bogen auf den Gipfel des Seehorns. Mittelschwere Skitour. (~1300Hm)
Kammerlinghorn (2 484m)

Kammerlinghorn (2 484m)

Anspruchsvolle Skitour auf einen herrlichen Aussichtsgipfel der Berchtesgadener Alpen, die sichere Schnee- und Wetterverhältnisse vorraussetzt.

Vom Parkplatz Waltlmühlsäge/Hirschbichlstraße folgt man der Straße Richtung Hirschbichl, bevor man an der zweiten Forststraße nach rechts in Richtung Kammerlinghorn abzweigt. Der leicht ansteigenden Straße folgend, kommt man durch den Wald zu mehreren Almhütten. Von diesen steigt man im Bereich des Sommerweges steil zum Kamm auf. Entlang des Kamms rechts haltend zum Gipfel des Karlkogels (2196m) und dann auf dem immer schmäler werdenden Rücken zum Kammerlinghorn.

Bei sicheren Verhältnissen kann unter dem Karlkogel über die Nordrinne zur Mittereisalm abgefahren werden, von dort gelangt man in kurzem Gegenanstieg wieder zurück zum Hirschbichl. (~1500Hm, 4h)

Hocheisspitze (2 523m)

Hocheisspitze (2 523m)

Eine schöne, aber lange und anstrengende Skitourauf die Hocheisspitze führt vom Schranken Hirschbichl über die Mittereisalm in das steile Hintereiskar in die Scharte westlich der Hocheisspitze. Zu Fuß geht es die letzten Meter auf den Gipfel. Die Tour ist nur bei sicheren Verhältnissen zu empfehlen. (~1600Hm, 5 bis 6h)
Birnhorn (2 634m) über das Ebersbergkar

Birnhorn (2 634m) über das Ebersbergkar

Das Birnhorn als höchster Gipfel der Leoganger Steinberge ist auch im Winter ein lohnendes Tourenziel. Gute Kondition und sichere Schnee verhältnisse sind jedoch unabdingbare Voraussetzungen. Die großzügige Tourenabfahrt durch das Ebersbergkar entlohnt allerdings gebührend für knapp 2000 Hm Aufstieg. Vom Hackerbauer in Frohnwies geht es drch den Wald bis zur Ebersberg-Jagdhütte, nach weiteren 400 Höhenmetern durch lichten Wald erreicht man das großräumige Ebersbergkar. Aus dem Kessel des Ebersbergkars in südöstlicher Richtung vorbei am Kuchelhorn zum Kuchelnieder (Skidepot). Der weitere Aufstieg auf das Birnhorn lohnt sich nur bei wirklich guten Verhältnissen, dabei folgt man zu Fuß dem markierten Sommerweg. Vorsicht bei Vereisung und hoher Schneelage! Die leichte Kletterei zum Gipfel ist zwar mit Eisenklammern versichert, diese sind aber meist unter dem Schnee verborgen. (~2000Hm)

Hochgrub (2 300m)

Ausgangspunkt ist wie bei der Tour in das Ebersbergkar der Hackerebauer in Frohnwies. Zuerst steigt man westwärts etwa 150 Höhenmeter in Richtung Ebersbergkar auf, bis man auf einen breiten Güterweg trifft, der ca. 4km mäßig ansteigend nach Südosten den Pfannkopf umgeht. Schließlich trifft man auf den markierten Sommerweg (Weg Nr.622), der nach Westen abzweigt und vorbei an der Hochgrubalm in das weite Becken der Hochgrub führt. Dort steigt man westwärts so hoch wie möglich gegen die Kuchelnieder auf. Abfahrt entlang des Aufstiegs. (~1600Hm, 5 ½ h)

Kesselleitenscharte (2 395m)

Von der Jausenstation Vorderkaser geht man zuerst entlang eines Güterwegs zur Dalsenalm (924m) und dort weiter südwärts auf einer Forststraße. Bei der zweiten Kehre südwärts durch den Hinteren Schüttgraben, weiter über eine Steilstufe und schließlich durch die Große Saugrube zur Schneegrube unter den Dreizinthörnern. Die Abfahrt erfolgt entlang der Aufstiegsspur. Schöne, aber anstrengende Skitour, die nur bei stabilem Firn zu empfehlen ist. (~1700Hm, 5h)

Loferer Skihörndl (2 286m)

Das Loferer Skihörndl ist eine der klassischen Skitouren in den Loferer und Leoganger Steinbergen. Die Zufahrt erfolgt über Lofer in das Loferer Hochtal, vorbei am Bundesheer-Depot bis zum Parkplatz im Talschluss. Von dort steigt man zuerst über den markierten Sommerweg (Nr. 601) 200Hm über eine Steilflanke auf. Ab der verfallenen Scheffaueralm (1273m) je nach Schneelage entweder direkt durch die Rinne un den Kessel entlang der Schwarzen Wand südwestwärts oder weiter auf dem Sommerweg in Richtung Schmid-Zabierow-Hütte. Etwa auf einer Höhe von 1600m quert man schließlich südwärts in die Kleine Wehrgrube zwischen Reifhorn und Ochsenhorn. Von dort gelangt man südwärts in die Kleine Wehrgrube zwischen Reifhorn und Ochsenhorn. Von dort gelangt man südwestwärts über einen breiten Rücken zum Gipfel. Die Abfahrt erfolgt entlang der Aufstiegsspur. (~1400 Hm, 4h)

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