Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen
Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete.

Naturpark Weißbach Blog

Naturpark Weißbach Blog

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Herzlich willkommen auf dem Blog des Naturparks Weißbach!

Hier werden wir interessantes und wissenswertes aus dem Naturpark vorstellen:

Über die zwei-, vier-, sechs- und mehrbeinigen Bewohner, die großen und kleinen Pflanzen, die Berge und das Leben im Naturpark.

Viel Spaß beim schmökern!

Naturparkbild der Woche Nr. 38/20 - Naturwaldreservat Mitterkaser

Naturparkbild der Woche Nr. 38/20 - Naturwaldreservat Mitterkaser

Naturparkbild der Woche Nr. 38/20 - Naturwaldreservat Mitterkaser

Naturparkbild der Woche Nr. 38 🦋🌞⛰

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Am Fuße dieser eindrucksvollen Wand erstreckt sich zwischen 1400m und 1800m das Naturwaldreservat Mitterkaser unseres Naturparks. 🌲🌲🐌🌳🌲🍄🐜🌲

Die geschützte Waldfläche liegt in einem Talkessel, der von den schroffen Felsabstürzen der Mitterkaserwand eingeschlossen wird. Ein lichtdurchfluteter Lärchen-, Fichten- und Zirbenbestand, der von Felsen und Latschen durchsetzt ist, prägt das Aussehen des Naturwaldreservats. Eine bemerkenswerte Vielfalt an Waldgesellschaften, wie den Hochstauden-Fichtenwald, Lärchenweidewald oder Latschenblockwald findet man auf der ca. 90 ha großen Fläche vor. Der beschriebene Bergwaldabschnitt zwischen Diesbachstausee und Mitterkaserwand bietet durch seine reiche Struktur Lebensraum für ca. 37 verschiedene Vogelarten, was für das relativ kleine Gebiet eine beachtliche Anzahl darstellt! Diese Information geht aus einer Forschungsstudie hervor, die vor einigen Jahren durchgeführt wurde.

Der Wanderweg von der Kallbrunnalm zum Ingolstädterhaus führt durch unser einzigartiges Naturwaldreservat. Die friedliche Atmosphäre dieser Naturlandschaft spürt man sofort mit allen Sinnen – die frische Luft und das leise plätschern des klaren Dießbach begleiten einen am Weg durch den verzaubernden Wald.😊

Naturparkbild der Woche Nr. 37/20 - Hochkranz

Naturparkbild der Woche Nr. 37/20 - Hochkranz

Naturparkbild der Woche Nr. 37/20 - Hochkranz

Der Hochkranz liegt mit seinen 1953m im Herzen des Naturparks. ⛰🦋

Er ist der Hausberg der Weißbacher*innen und lädt mit seinen herrlichen Fernblicken immer wieder zum Hinaufwandern ein. Die letzten Höhenmeter zum Gipfel dürfen bei einer Besteigung jedoch nicht unterschätzt werden. Wie auch am Bild ersichtlich, bilden den Gipfelaufbau nämlich steile Felswände. Diese werden über einen versicherten Steig überwunden oder man wählt die Route über die Schneid, wo einem erfahrenen Bergsteiger jedoch ausgesetzte IIer Kletterstellen bevorstehen!

Wie in unseren Kalkalpen aufgrund der Verkarstung üblich, befindt sich auch im Hochkranz eine Höhle. Im Zuge einer Erforschung dieser Höhle kamen Skelettreste von Steinbock und Braunbär zum Vorschein.

An der Südwest- bis Südostseite des Hochkranz liegen die Almflächen von Pürzlbach und die große Kallbrunnalm. Wenn man nicht den höchsten Punkt des Berges erklimmen will, lohnt sich eine kürzere Wanderung bis zu dieser größten Alm im Naturpark auch auf jeden Fall! Vom Parkplatz in Pürzlbach durchwandert man verschiedene, ineinander verzahnte Lebensräume. Der Weg führt über offene Magerwiesen und Bergmischwälder, welche teilweise von einer offen gehaltenen Felswand unterbrochen werden. Diese besonderen Standorte bieten für diverse Pflanzen und Tierarten (z.B. den seltenen roten Apollofalter) wichtige und daher geschützte Lebensräume.

Auf der Kallbrunnalm angelangt, bestaunt man die 30 urigen Kaser und Weitblicke bis in die Hohen Tauern. Zur Rast lohnt sich eine Einkehr mit Stärkung durch selbstverarbeitete Milchprodukten bei unserer Kashütt’n oder andere regionale Schmankerl auf der Jausenstation. 🧀🐮🌞

#naturparkweissbach #bergsteigerdörfer #naturkenntkeinegrenzen

Naturpark Förderbetriebe

Naturpark Förderbetriebe

Naturpark Förderbetriebe

Heute wollen wir wiedermal DANKE sagen! 😊

Danke an alle unsere Förderbetriebe, ohne die der Betrieb des Naturparks in der derzeitigen Form nicht möglich wäre.

Die Unterstützung der Förderbetriebe ist dafür verantwortlich, dass wir die Vielfältigkeit an Naturparkaufgaben überhaupt erst umsetzen können. 🌲🍄⛰🐮🦋🐝

Unser Naturpark soll neben der Umsetzung wichtiger Naturschutzprojekte vor allem auch die Regionalentwicklung fördern und somit den Einheimischen zu Gute kommen. Das passiert u.a. über die Vernetzung und den Austausch mit unseren Partnerbetrieben als Unterkunftsgeber oder die Werbung und Vermarktung der hausgemachten Produkte unserer Bäuerinnen und Bauern im Naturpark-Ladl. Außerdem bildet der Naturpark eine Plattform für Besucher*innen, bewusst die Einzigartigkeit unserer besonderen Landschaft wahrzunehmen. Es soll über lebensnotwendige ökologische Zusammenhänge informiert werden und in welcher Form jede*r einzelne seinen Beitrag dazu leisten kann.

Wir freuen uns immer über neue Betriebe aus der Region, die durch ihre Beiträge die notwendige finanzielle Basis für die Naturparkarbeit schaffen! Im Gegenzug erhalten sie eine Naturparkplakette, welche wiederum als Aushängeschild für eine nachhaltige Entwicklung in der Naturparkregion Salzburger Saalachtal gilt und dadurch ein gewisses Qualitätsmerkmal bildet.

#naturparkweissbach #bergsteigerdörfer #salzburgersaalachtal #naturkenntkeinegrenzen

Naturparkbild der Woche Nr. 36/20 - Schwalbenwurzenzian

Naturparkbild der Woche Nr. 36/20 - Schwalbenwurzenzian

Naturparkbild der Woche Nr. 36/20 - Schwalbenwurzenzian

Naturparkbild der Woche Nr. 36 ⛰🥀🦋

Der Schwalbenwurzenzian (Gentiana asclepiadea)

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Sobald diese prächtige Pflanze zu blühen beginnt (das Foto wurde nicht bearbeitet!!), weiß man dass sich die Sommerzeit so langsam dem Ende zuneigt.

Den deutschen Namen hat die Art durch die Ähnlichkeit der Blätter mit der echten Schwalbenwurz (Vincetoxicum hirundinaria). Andere Bezeichnungen beziehen sich auf die Blühzeit, wie z.B. 'Herbstenzian' oder 'Hirschbrunft-Enzian'.

Der Schwalbenwurzenzian ist in einem weiten Spektrum an Lebensräumen zu finden: Waldränder und- schläge, Hochstaudenfluren, Nieder- und Übergangsmoore, Bergmischwälder, aber auch subalpine Pflanzengesellschaften, wie z.B. Grünerlengebüsche oder Latschenbestände. Er besiedelt generell gern eher kalkhaltige Standorte.

Wie alle Enzian Arten enthält der Schwalbenwurzenzian bitter schmeckende Glykoside. In der Pflanzenheilkunde wurde er v.a. als Mittel gegen Tollwut verwendet.

Im Bundesland Salzburg kommt die Art fast überall vor und wird als nicht gefährdet eingestuft.

Auch im Naturpark Weißbach kann sie an vielen Stellen bewundert werden...

#naturparkweissbach #bergsteigerdörfer #naturkenntkeinegrenzen

Naturparkbild der Woche Nr. 34/20 - Blick in die Naturparkberge

Naturparkbild der Woche Nr. 34/20 - Blick in die Naturparkberge

Naturparkbild der Woche Nr. 34/20 - Blick in die Naturparkberge

Naturparkbild der Woche Nr.34 ⛰☀️☁️🌲🌸🌄❤️

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Traumhafte Morgenstimmung auf der Passauer Hütte - mit Ausblick in die Naturpark Bergwelt!

Markant im Vordergrund sieht man in unserem Wochenbild den sanften, baumfreien Rücken der Kallbrunnalm, dahinter das Kammerlinghorn und die Hocheisspitze. Lässt man den Blick weiter nach rechts schweifen, kann man ganz im Hintergrund die Mittelspitze und Südspitze des Watzmanns ausmachen. Der Watzmann ist der höchste Berg im benachbarten Schutzgebiet, dem Nationalpark Berchtesgaden . Ganz Rechts am Bildrand erkennt man den Großen Hundstod, der den westlichen Rand des Steinernen Meers im Naturschutzgebiet Salzburger Kalkhochalpen kennzeichnet.

Die Passauer Hütte liegt auf 2051m Seehöhe und stellt somit unseren höchstgelegenen Naturpark-Partnerbetrieb dar. Mitten in den Leoganger Steinbergen, erreicht man sie über vier offizielle Aufstiegsvarianten zu Fuß in ca. drei bis fünf Stunden. Zur gemütlichen Rast oder als Übernachtungsort mit regionalen Schmankerl und selbstgebackenem Brot lässt sich die Alpenvereinshütte gut einplanen. Die weitläufigen Aussichten der Passauer Hütte reichen bis in die Hohen Tauern oder in der anderen Richtung in die Naturpark Berge. Sie bildet den Ausgangspunkt für die anspruchsvolle Gipfeltour aufs Birnhorn, mit 2634m der höchste Punkt im Gemeindegebiet Weißbach.

Das friedlich weiße Wolkenmeer an diesem Tag ist auf eine Inversionswetterlage zurückzuführen. Diese entsteht wenn sich kalte Luft in tieferen Lagen langsamer erwärmt als die höheren Luftschichten und dadurch im Tal eingesperrt wird. Die Grenze zwischen den zwei Luftschichten bildet die, von oben wunderschön wirkende Wolkenschicht.

#naturparkweissbach #naturkenntkeinegrenzen #bergsteigerdörfer #naturpark

Almmesse mit Kräuterweihe 2020

Almmesse mit Kräuterweihe 2020

Almmesse mit Kräuterweihe 2020

🐄🧀🌼🌸Letzten Samstag hat die alljährliche Almmesse mit Kräuterweihe auf der Kallbrunnalm stattgefunden. Die festlichen Klänge der Musikkapelle Weißbach ertönten nach der Messe über die gesamte Almfläche. Nach anfänglicher Regenstimmung wurde es im Laufe des Nachmittags immer trockener und sommerlicher, wodurch die Gäste die herrlichen Ausblicke der Alm noch gerne länger genossen haben. An der Kashütt‘n war man über den feierlichen Tag hinweg auch bestens mit einer Jause und erfrischenden Getränken versorgt.

Das war ein Tag mit bleibenden Eindrücken in Mitten der wundschönen Almlandschaft unseres Naturparks!

#naturparkweissbach #bergsteigerdorf #naturkenntkeinegrenzen

Naturparkbild der Woche Nr. 32/20 - Alpendost

Naturparkbild der Woche Nr. 32/20 - Alpendost

Naturparkbild der Woche Nr. 32/20 - Alpendost

Naturparkbild der Woche Nr. 32 ⛰🌸🌼🌹⛰

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Den auffallend großen Grauen Alpendost findet man derzeit in unserer blühenden Bergnatur vor. Seine Röhrenblüten laden diverse Insekten mit eher längerem Rüssel zum Nektartrinken ein und er bildet daher eine wichtige Nahrungsquelle für viele Bestäuber, vor allem Schmetterlinge. Seine großen Grundblätter sind sehr markant und können mit denen des Huflattichs oder der Pestwurz verwechselt werden.

Er kommt vor allem auf stickstoff- und basenreichen Standorten, wie z.B. den Hochstaudenfluren vor.

Rechts im Hintergrund kann man das Hochkaltermassiv in seiner vollen Pracht erkennen. Die südlichste Spitze (hier ganz rechts) bildet das Kammerlinghorn. Diesen Grenzgipfel zu Deutschland kann man entweder von der bayerischen Seite über die, im Nationalpark Berchtesgaden gelegene, Bindalm besteigen. Oder man startet von der österreichischen Seite im Naturpark und erklimmt den einfachen Aussichtsgipfel über die Kammerlingalm. Der linke markante Gebirgsstock ist die Reiteralm, ebenfalls ein Grenzgebirge zu Deutschland. Ihr höchster Punkt stellt das Stadelhorn dar.

Wir sind immer wieder beeindruckt von der Vielfalt an Pflanzen, welche man im Laufe des Sommers beim Durchwandern der Höhenstufen am Berg bewundern kann. Immer neue Pflanzenarten können durch genaues Hinschauen entdeckt werden! Ebenso verhält es sich mit der Aussicht, sie ist niemals dieselbe. Je nachdem von welcher Blickrichtung man auf die Gebirgsstöcke schaut, sie treten immer unterschiedlich in Erscheinung.

#naturparkweissbach #naturkenntkeinegrenzen #bergsteigerdorf #naturpark

Naturpark Partnerbetriebe

Naturpark Partnerbetriebe

Naturpark Partnerbetriebe

Heute wollen wir Euch auf die treuen Partnerbetriebe unseres Naturparks aufmerksam machen.

Wenn ihr in authentischer Atmosphäre im Naturpark nächtigen oder nach einer Entdeckungstour gemütlich einkehren wollt, bieten sich dafür unsere gastfreundlichen Partnerbetriebe an. Das natürliche Flair der verschiedenen Gasthäuser, Bauernhöfe und Ausschanken erlebt man am besten durch die Verköstigung veredelter Naturparkprodukte und anderer regionaler Schmankerl. Wertschätzung gegenüber unserer schützenswerten Kulturlandschaft bildet das Qualitätsfundament der ausgewählten Bewirtungs- und Beherbergungsbetriebe.

Auf unserer Homepage findet ihr detaillierte Beschreibungen zu den einzelnen Partnerbetrieben. Gemeinsam bilden sie ein buntes Mosaik der Gastfreundschaft, das Euren Aufenthalt bei uns so angenehm wie möglich gestaltet! 🌳🧀🍞🥓🌸⛰🐮🏡

#naturparkweissbach #bergsteigerdorf #naturkenntkeinegrenzen

Naturparkbild der Woche Nr.31 - Der Rote Apollo

Naturparkbild der Woche Nr.31 - Der Rote Apollo

Naturparkbild der Woche Nr.31 - Der Rote Apollo

Der Rote Apollo profitiert von Waldpflegemaßnahmen - Eine Erfolgsgeschichte zum Artenschutz in Kooperation des Naturparks Weißbach mit den Bayerischen Saalforsten

Aufgrund verschiedener Faktoren, wie zum Beispiel beträchtlicher Veränderungen oder Zerstörungen des Lebensraumes und der oftmals hochkomplexen Lebensraumansprüche sind viele Schmetterlingsarten bedroht, stark gefährdet oder sogar ausgestorben.

Im Naturpark Weißbach, der die Schmetterlinge im Logo führt, sind noch einige unterschiedliche Arten gut zu beobachten. Der Rote Apollofalter (Parnassius apollo) ist allerdings auch hier im Rückgang begriffen, auf der Roten Liste Salzburgs gilt er als gefährdet (Vulnerable, VU).

Der prächtige, zu den Ritterfaltern zählende, Schmetterling stellt relativ spezifische Ansprüche an den Lebensraum: Als Charakterart für felsdurchsetzte, trocken-warme Magerrasen benötigt er als Raupennahrung vor allem den Weißen Mauerpfeffer (Sedum album), gleichzeitig braucht der ausgewachsene Falter in unmittelbarer Nähe magere blütenreiche Offenlandflächen, die ihm den benötigten Nektar bieten können.

Auf Anregung des regionalen Schmetterlingskenners Otto Feldner hat der Naturpark vor zwei Jahren ein Pflegemanagement für einige besonders bedeutsame Flächen in Pürzlbach erstellt, die vom Grundbesitzer und Partnerbetrieb des Naturparks, den Bayerischen Saalforsten, vorbildlich umgesetzt wurden. Vorrangig ging es hierbei um die Entnahme einzelner Fichten, vitaler Buchen und deren Verjüngung an und um die Felswandpassagen, um eine Verringerung der Beschattung der Felswandbereiche zu erreichen. Dadurch sollte der Lebensraum der Apollofalter (und anderer wärmeliebender Organismen in diesem Bereich) gefördert und der Druck durch die zunehmende Überschirmung durch die Bäume in den zentralen Bereichen reduziert werden. Durch das extrem steile Gelände waren die Eingriffe sehr schwierig und es mussten aufwändige Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden. Dabei wurden einzelne Biotopbäume sowie seltenere Baumarten (wie z.B. Mehlbeeren, Eiben, etc.) sowie die artenreiche Strauchschicht möglichst belassen. Falls es möglich erschien, sollte das Totholz im Gelände verbleiben. Auch wurden teilweise hohe Stöcke belassen, um die Geländestruktur zu erhöhen.

Im Rückblick lässt sich sagen, dass die Maßnahme ein voller Erfolg war. Zahlreiche Apollofalter, Bläulinge oder Scheckenfalter fliegen entlang des schönen Wegs zur Kallbrunnalm und profitieren von den strukturreichen und wärmebegünstigten Steilflächen.

Naturparkbild der Woche Nr. 30/20 - Kaisermantel

Naturparkbild der Woche Nr. 30/20 - Kaisermantel

Naturparkbild der Woche Nr. 30/20 - Kaisermantel

Naturparkbild der Woche Nr. 30 🦋🐛🦋🌼

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Gestern bei unserer Walddetektive und Wasserforscher Führung haben uns viele bunte Schmetterlinge entlang des Weges begleitet. Der Kaisermantel, hier am Foto, ist mit seiner Flügelspannweite von bis zu 6,5 cm der größte Perlmutterfalter innerhalb der Familie der Edelfalter. Der große orangene Schmetterling zählt zu den häufigen Schmetterlingsarten, die man bei uns im Naturpark beobachten kann. Vor allem bei Wanderungen entlang von Waldrändern oder in feuchten Wäldern mit Offenlandflächen entdeckt man den beeindruckenden Tagfalter.

Wir sind immer wieder fasziniert von den schillernden Schuppen an den Schmetterlingsflügeln, wenn man sie, so wie hier am Bild, im Ruhezustand genauer betrachten kann. Ein Wunderwerk der Natur! 💚

Almwanderung auf die Kallbrunnalm

Almwanderung auf die Kallbrunnalm

Almwanderung auf die Kallbrunnalm

🐄🐄🐄Unsere Almwanderung führt interessierte Besucher*innen zur größten Alm im Naturpark, der Kalbrunnalm. Eine Besonderheit der Kallbrunnalm ist die gemeinschaftliche Bewirtschaftung durch 16 bayerische und 14 österreichische Bäuerinnen und Bauern. Die Beweidungsfläche bietet Platz für gut 350 Großvieheinheiten. Beim Spaziergang über die Alm fallen, neben den vielen grasenden Kühen, die urigen Kaser mit ihren traditionellen Holzschindeldächern besonders ins Auge. Die offenen Wiesen bieten außerdem einen Lebensraum für viele verschiedene bunte Pflanzenarten und somit auch zahlreiche Insektenarten.

Das Ziel der gemütlichen Wanderung stellt unsere Kashütt’n dar. Hier stärken wir uns mit selbst geschüttelter Butter und einem schmackhaftem Bergkäsebrot. Der Bau dieses besonderen Kasers wurde 2008 vom Naturpark gemeinsam mit der Almbauerngemeinschaft initiiert. Seitdem wird die Milch direkt auf der Kallbrunnalm zu Käse weiterverarbeitet und auch am Berg vermarktet. Das trägt dazu bei, dass die Bäuerinnen und Bauern einen faireren Preis für ihre hergestellten Produkte bekommen.

Es gibt so viel Wissenswertes über die kulturell und naturschutztechnisch bedeutende Almfläche zu erfahren. Die Führung findet immer montags von 9 bis 14 Uhr statt. Treffpunkt ist der Parkplatz in Pürzelbach. Weitere Infos könnt ihr unserer Homepage entnehmen. Wir freuen uns auf euren Besuch bei uns im Naturpark! 🧀🌷🦋

Naturparkbild der Woche Nr. 27/20 - Seisenbergklamm

Naturparkbild der Woche Nr. 27/20 - Seisenbergklamm

Naturparkbild der Woche Nr. 27/20 - Seisenbergklamm

Wir sind mal wieder mit staunenden Augen durch die Seisenbergklamm gewandert und haben einige Eindrücke für euch festgehalten!

Der Beginn der geomorphologischen Entstehungszeit der Klamm geht aufs Ende der letzten Eiszeit vor 12 000 Jahren zurück. Damals zogen sich die talbedeckenden Gletscher zurück und schufen das Erscheinungsbild des heutigen Alpenraums. An den freigelegten Oberflächen begann sich das Schmelz- und Niederschlagswasser über die Zeit immer tiefer in den Kalkuntergrund einzugraben. So entstand auch die Seisenbergklamm, wo sich das Wasser an seiner tiefsten Erosionsstelle 50m in den Fels hinein geschnitten hat. Besonders beeindruckend sind auch die vom Wasser durchtosten Tobel, die zur Bewertung als wertvolles Naturdenkmal beigetragen haben.

Die Uferhänge der tiefen Klamm säumt eine vielfältige Schluchtwaldvegetation. Diese ist an die vorherrschenden feuchten Bedingungen der Seisenbergklamm bestens angepasst. Darunter sind teilweise seltene Baumarten, wie die Bergulme oder die Winterlinde, aber auch der häufigere Bergahorn. Eine typische Pflanze die man am Klammweg entdecken kann, ist zum Beispiel das Silberblatt.

Neben ihrer hohen Wertigkeit als botanischer Lebensraum, besitzt die Seisenbergklamm ebenfalls eine besondere kulturhistorische Bedeutung. Ursprünglich wurde der Weißbach, der durch die Klamm fließt, für die Holztrift erschlossen. Die Holzstämme der Bergwälder nutzte man als Energiequelle für die Salzgewinnung in den bayerischen Salinen in Bad Reichenhall oder Berchtesgaden. Schon relativ früh wurde die spektakuläre Schlucht auch für Besucher und Touristen zugänglich gemacht.

Wir freuen uns sehr darüber, dass dieses wilde und sagenumwobene Naturdenkmal das Eingangstor zu unserem Naturpark bildet!

Naturparkbild der Woche Nr. 26/20 - aktuelle Wanderbedingungen

Naturparkbild der Woche Nr. 26/20 - aktuelle Wanderbedingungen

Naturparkbild der Woche Nr. 26/20 - aktuelle Wanderbedingungen

Naturparkbild der Woche Nr. 26/20 ⛰❄️🌞☁️

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Der Ausblick auf die Kallbrunnalm von den umliegenden Berggipfeln ist immer wieder ein Augenschmaus. Auch das Birnhorn lacht von den Leoganger Stoaberg, mit seinen 2634m der höchste Punkt im Gemeindegebiet Weißbach, verlockend herüber. Die Stoaberg verlieren in ihrer Nordlage jeden Tag mehr und mehr ihr weißes Winterkleid – in den Hohen Tauern im Hintergrund bleibt der Schnee wohl noch etwas länger liegen.

Zu diesen unglaublichen Weitblicken kommt man, wenn man eine Wanderung bei uns im Naturpark startet. Die höher gelegenen Gipfelziele sind zurzeit jedoch noch mit Vorsicht zu besteigen, da stellenweise noch größere Schneefelder den Weg bedecken. Im ganzen Naturpark und auch den angrenzenden Schutzgebieten, dem Naturschutzgebiet Kalkhochalpen und im Nationalpark Berchtesgaden, prägt Kalkgestein das Erscheinungsbild der Bergwelt. An der Oberfläche und im Untergrund findet man durch die Karstausbildung viele kleine und größere Dolinen und Höhlen, wodurch der Schnee länger in den Hochlagen liegen bleibt.

#naturparkweissbach #bergsteigerdörfer #naturkenntkeinegrenzen

Naturparkbild der Woche Nr. 22/20 - Bergmischwälder

Naturparkbild der Woche Nr. 22/20 - Bergmischwälder

Naturparkbild der Woche Nr. 22/20 - Bergmischwälder

🏔 Naturparkbild der Woche Nr. 22 🌳🌲

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Die Bergmischwälder der montanen Höhenstufe leuchten derzeit in zahlreichen faszinierenden Grüntönen.

Inzwischen haben auch die zögerlichsten Laubbäume wie die Eschen ausgetrieben und bereichern das Farb- und Formenspektrum des Laubdachs.

Durch die Niederschläge der letzten Tage sind die Böden gut mit Wasser versorgt und man kann dem Austrieb der Gehölze beinahe zuschauen.

Im Naturpark besitzen nur wenige Wälder eine ausreichende Bestockung mit Laubbäumen - dabei wären diese, v.a. in Form der Buche, bis in die montane Stufe sogar vorherrschend. Einzig in kleinen Bereichen der historisch als 'Bauernwälder' genutzten Bestände haben sich noch ein paar Buchenreste erhalten können.

Der Großteil der Wälder wurde seit vielen Jahrhunderten v.a. durch die Salinennutzung stark in Zusammensetzung, Struktur und Alter verändert.

#naturparkweissbach #bergsteigerdörfer #naturkenntkeinegrenzen

Naturparkbild der Woche Nr.20/20 - Die Steinadler brüten!

Naturparkbild der Woche Nr.20/20 - Die Steinadler brüten!

Naturparkbild der Woche Nr.20/20 - Die Steinadler brüten!

🏔 Naturparkbild der Woche - Nr.20 🦅

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Die Steinadler im Naturpark Weißbach brüten!

Seit Mitte April haben wir den Nachweis, dass die Steinadler im Naturpark wieder zu brüten angefangen haben. Auch heute konnten wir bei der Kontrolle wieder einen erfolgten Brutwechsel beobachten.

Nachdem letztes Jahr die Brut (wie die, einiger anderer Paare in der Region) vermutlich vor allem aufgrund des Wintereinbruchs im Mai 2019 abgebrochen wurde, hoffen wir heuer auf eine erfolgreichere Saison.

Steinadlerpärchen bleiben ihr Leben lang zusammen und werden wirklich erst durch den Tod geschieden. Sie sind ein eingespieltes Team, jagen teilweise zusammen, bauen an ihren Horsten und verteidigen ihr Revier konsequent gegen Eindringlinge - meist umherziehende, jüngere Einzeladler.

Mit unserer Monitoringarbeit unterstützen wir das langjährige Steinadlerprojekt des Nationalparks Berchtesgaden, bei dem über ein Dutzend Paare hier und diesseits der Grenze betreut werden.

Wenn ihr mehr über die Steinadler wissen und unser Pärchen mal "live" sehen wollt, dann nehm doch einfach an unserer Steinadlerwanderung teil!

Nebenan im 'Eventkalender' erfahrt ihr mehr und könnt euch direkt anmelden.

#naturpark #naturparkweissbach #naturkenntkeinegrenzen #bergsteigerdorf

Naturparkbild der Woche Nr.18/20 - Der Feuersalamander

Naturparkbild der Woche Nr.18/20 - Der Feuersalamander

Naturparkbild der Woche Nr.18/20 - Der Feuersalamander

Naturparkbild der Woche Nr.18

Bei feucht-warmer Witterung wie sie gestern nach dem Regen vorherrschte, kann man mit ein wenig Glück ein ganz besonderes Exemplar unserer heimischen Amphibienwelt beobachten: Den Feuersalamander.

Die auf den schönen wissenschaftlichen Namen Salamandra salamandra hörende Art zeichnet sich durch einige ungewöhnliche Eigenschaften und ein oftmals stilles und heimliches Leben vor allem im Dunkeln aus. Da er auf natürliche Laubwälder in den unteren und mittleren Lagen angewiesen ist und diese meist vom Menschen durch Nadelhölzer ersetzt wurden, ist er im Pinzgau recht selten geworden.

Seine auffällige Färbung ist bei jedem Tier einzigartig und soll potentielle Freßfeinde abschrecken: Durch Drüsen in der Haut kann er ein giftiges Sekret absondern, das erwachsene Tiere erfolgreich vor Feinden schützt und eine mögliche Infektion mit Pilzen oder Bakterien verhindern soll.

Anders als bei vielen anderen Amphibien bringen Feuersalamander bereits weit entwickelte, kiementragende Junglarven zur Welt. Durch einen besonderen Trick der Samenaufbewahrung kann das Weibchen auch als Einzelgängerin noch nach ein paar Jahren Junge zur Welt bringen.

Eine weitere wundersame Eigenschaft besitzen die Feuersalamander noch: Sie können mit 20-30 Jahren ein beachtliches Alter für ein solch kleines Tier erreichen.

In Österreich stehen die Feuersalamander auf der Vorwarnstufe und sind mancherorts recht selten. Die größten Bedrohungen stellen der Autoverkehr und die Zerstörung ihrer Lebensräume, wie feuchte Laubwälder und naturnahe Bachläufe und Quellfluren, dar. Im Nordwesten Europas wütet außerdem ein aus Asien eingeschleppter, aggressiver Hautpilz an den europäischen Lurchen, der absolut tötlich ist. Die Zukunft vieler Arten steht dadurch unter keinem guten Stern.

Naturparkbild der Woche Nr.16/20 - Frühlingseinzug am Hirschbichl

Naturparkbild der Woche Nr.16/20 -  Frühlingseinzug am Hirschbichl

Naturparkbild der Woche Nr.16/20 - Frühlingseinzug am Hirschbichl

Naturparkbild der Woche Nr. 16 🏔

Während der Frühling schon mit großen Schritten voranschreitet, liegt in geschützten Mulden selbst auf relativ niedriger Höhe noch ein wenig Schnee. So wie auf der hier, auf der Almwiese Point kurz vorm Hirschbichl.

In einigen Wochen wird hier wieder eine vielfältige Feuchtwiese erstrahlen, mit Knabenkräutern, Wollgras und Kuckucks-Lichtnelken. Einige, auf der Suche nach wertvoller Nahrung umherstreifende Hummelköniginnen und vor allem die lautstarke Vogelwelt - unter anderen mit Eichelhäher, Kolkrabe und Tannenmeise - zeugen schon vom Wechsel der Jahreszeit.

Im Hintergrund sieht man den phantastischen Anblick der schroff aufragenden Mühlsturzhörner auf der Ramsauer Seite im an den Naturpark angrenzenden Nationalpark Berchtesgaden.

#naturpark #naturparkweissbach #bergsteigerdorf #naturkenntkeinegrenzen

Naturparkbild der Woche Nr. 15/20 - Frühlingsenzian

Naturparkbild der Woche Nr. 15/20 - Frühlingsenzian

Naturparkbild der Woche Nr. 15/20 - Frühlingsenzian

Naturparkbild der Woche Nr.15 ------------------------------------------------

Auch wenn die Farbe des Frühlingsenzians (Gentiana verna) fast unwirklich intensiv erscheint - das heutige Bild ist tatsächlich unbearbeitet. Die wunderschöne Pflanze, die in der Region oft unter dem Volksnamen 'Schusternagerl' bekannt ist, kann ab März auf sonnigen und eher trockenen Magerrasen gefunden werden.

Was er nicht mag - wie viele andere besondere Alpenpflanzen auch - ist ein zu hoher Nährstoffgehalt des Bodens, beispielsweise Stickstoffeintrag durch Düngung.

Die intensive Färbung (die viele alpine Pflanzen auszeichnet) ist zum einen dem hohen UV-Anteil der intensiven Sonneneinstrahlung im Bergland geschuldet, der Entwicklungsprozesse beschleunigt. Außerdem müssen die Pflanzen, die hier auf Bestäuber angewiesen sind, sich gegenüber der Konkurrenz attraktiv präsentieren. Da sind farbenkräftige Blüten, kräftige Aromen und ein reicher Nektargehalt natürlich von Vorteil.

Zu den wichtigsten Bestäubern in den höheren Lagen gehören Tagfalter, Hummeln und Schwebfliegen.

Eine mythologische Überlieferung hat dem Frühlingsenzian eventuell zu einem ganz besonderem Schutz verholfen: Im Volksmund galt die Pflanze als Unheilsbringer. Wenn man sie ins Haus brächte, dann schlüge dort der Blitz ein. Oder es stürbe gar jemand, falls die Pflanze gepflückt werde.

#naturpark #naturparkweissbach #naturkenntkeinegrenzen #bergsteigerdorf

Hundsfußalm Nachricht

Hundsfußalm Nachricht

Hundsfußalm Nachricht

Mit Bedauern müssen wir diese traurige Nachricht zur Kenntnis nehmen. Die Hundsfußalm mit ihrer kleinstrukturierten und extensiven Bewirtschaftung, den hervorragenden selbst gemachten und regionalen Speisen und nicht zuletzt der herzlichen Art der Familie Millinger wird dem Naturpark als Paradebetrieb sehr fehlen.

Solche Betriebe gehören eigentlich mit aller Kraft erhalten und unterstützt, da sie die artenreichen Kulturlandschaften erhalten, sowie eine regionale und nachhaltige Bewirtschaftung betreiben könnten. Beides Attribute, die unsere Landwirtschaft mit Hinblick auf Artensterben, Rückgang von Kleinbetrieben und Lebensraumdegradierung bitter nötig hätten.

Wir danken für die vielen tollen Jahre und die großartige Unterstützung in der Vergangenheit und wünschen Euch für die Zukunft alles Gute!

Liebe Gäste, liebe Freunde!

Es hat uns die letzen Jahre sehr viel Freude bereitet, Euch im Almausschank Hundsfußalm zu bewirten, zu verwöhnen und so einen kleinen Einblick in unseren landwirtschaftlichen Alltag mit Bergbauernhof, original Pinzgauer Rinder, Kräutervielfalt und Lärchenweiden zu geben.

2020 - ein Jahr von Veränderung und Neubeginn, auch für uns. Aufgrund familiärer Veränderungen und neuer Aufgaben, aber auch wegen immer strengerer behördlichen Auflagen, die es einem kleinen bäuerlichen Familienbetrieb nahezu unmöglich machen, zu agieren, haben wir uns gemeinsam dazu entschieden, den Almausschank nicht mehr zu bewirtschaften und die Schwerpunkte im landwirtschaftlichen Betrieb neu zu ordnen.

Wir möchten uns von ❤️ bei Euch, unseren langjährigen Gästen, bedanken - Ihr habt unser Wirken mit Freude wertgeschätzt. Viele schöne, gesellige Stunden haben die Arbeit auf der Alm begleitet. Ihr werdet uns fehlen und wir hoffen, dass auch Ihr ein paar schöne Erinnerungen auf der Hundsfußalm im Herzen behaltet. Bei aller Abschiedswehmut freuen wir uns auf die neuen Aufgaben und wünschen Euch das Allerbeste.

Eure Familie Helga und Martin Millinger

Naturparkbild der Woche Nr. 13/20 - Huflattich

Naturparkbild der Woche Nr. 13/20 -  Huflattich

Naturparkbild der Woche Nr. 13/20 - Huflattich

Naturparkbild der Woche Nr.13/20 🌼

----------------------------------------------------------------------- Eine der ersten Frühblüher, die man an warmen, unbefestigten Wegrändern oder Schotterhaufen finden kann, ist der Huflattich (Tussilago farfara). Seine Blüten erscheinen vor dem Austrieb der großen Laubblätter teilweise schon im Spätwinter. Dadurch bietet er den ersten, fliegenden Wildbienen, Käfern oder Schwebfliegen dringend benötigte Nahrung und wird natürlich auch von diesen bestäubt.

Er dient auch einigen seltenen und gefährdeten Schmetterlingsarten als Futterpflanze.

Der Gattungsname "Tussilago" kommt vom lateinischen "tussis" = Husten und weist auf die ehemals wichtige Bedeutung als Heilpflanze hin. In dieser Hinsicht wurde der Huflattich schon seit langer Zeit genutzt. Neuere medizinische Erkenntnisse weisen auf in bestimmten Dosierungen karzinogene Alkaloide hin, weshalb die Pflanze ihre Bedeutung verloren hat.

Um den Bogen zu einem aktuellen Thema zu schlagen: Ihre großen Blätter, die Ähnlichkeit zu denen der weißen Pestwurz aufweist, wurden in der Vergangenheit durchaus auch als Toilettenpapier genutzt. Daher hat sich im Bayerischen und Österreichischen Sprachraum auch der etwas derbe Name 'Scheißbladl' eingebürgert. Bild könnte enthalten: Blume, Pflanze, im Freien und Natur

Naturparkbild der Woche Nr.11/20 - Kontraste im Frühjahr

Naturparkbild der Woche Nr.11/20 - Kontraste im Frühjahr

Naturparkbild der Woche Nr.11/20 - Kontraste im Frühjahr

Naturparkbild der Woche Nr. 11/20:

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Im Frühling sind die Kontraste zwischen den unterschiedlichen Höhenstufen im Naturpark besonders intensiv.

Während in den Hochlagen die Schneedecke auch noch einigen warmen Tagen trotzen wird, beginnt die Natur im Tal ein neues Kapitel. Die ersten Frühlingsblüher, wie das Leberblümchen, Bienen und Zitronenfalter, die an den noch spärlichen Blüten naschen und der aufkommende Gesang von Buchfink, Hausspatz und Co zeugen von der zunehmenden Kraft und Dynamik des Jahreszeitenzyklus.

Besonders schön zeigt sich das im "Bild" des Naturparks, wie man es von Weißbach aus mit Blick auf die drei markanten Berggestalten von Gerhartstein, Kammerlinghorn und Hochkranz sehen kann.

Besuchen kann man dieses 'Bild' übrigens am Logenplatz direkt am Weißbach bei der Fußgängerbrücke.

#naturpark #naturparkweissbach #naturkenntkeinegrenzen #salzburgersaalachtal #bergsteigerdorf

Naturparkbild der Woche Nr. 7/20 - Winterlicher Blick auf die Litzlalm

Naturparkbild der Woche Nr. 7/20 - Winterlicher Blick auf die Litzlalm

Naturparkbild der Woche Nr. 7/20 - Winterlicher Blick auf die Litzlalm

🗻 Naturparkbild der Woche Nr.7/20 ❄️

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Unser heutiges Bild der Woche zeigt einen Teil des phantastischen Alpenensembles, in das der Naturpark eingebettet ist. Aufgenommen im südlichen Teil des Hochkalterstocks im benachbarten Nationalpark Berchtesgaden schauen wir auf den beinahe sanft wirkenden Aufbau des Litzlkogels mit der Litzlalm.

Dahinter baut sich das eindrucksvolle Massiv der Loferer Steinberge auf, mit dem markanten Großen Ochsenhorn im zentralen Bildbereich. Die verschiedenen Schutzgebietskategorien zeigen den hohen Wert unserer Berglandschaft und die große Verantwortung, die wir für unsere Mitwelt haben.

#naturpark #naturparkweissbach #nordalpen #bergsteigerdorf #naturkenntkeinegrenzen

Naturparkbild der Woche Nr. 6/20 - Entdecke das Winterwunderland!

Naturparkbild der Woche Nr. 6/20 - Entdecke das Winterwunderland!

Naturparkbild der Woche Nr. 6/20 - Entdecke das Winterwunderland!

Naturparkbild der Woche Nr. 6/20 🗻❄️

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Derzeit herrschen wunderbar winterliche Verhältnisse im Naturpark, wie dieses Bild von der gestrigen Schneeschuhtour mit unserer erfahrenen Führerin Christine beweist.

Am Wochenende wird das Wetter von Hochdruck beherrscht, der viel Sonne bringen dürfte.

Ab Sonntag Abend bzw. Montag kommt dann eine Umstellung der Wetterlage, der unbeständiges Wetter mit Sturm und Niederschlägen folgen soll.

#naturpark #naturparkweissbach #bergsteigerdorf #winterwunderland #naturkenntkeinegrenzen

Naturparkbild der Woche Nr. 4/20 - aktueller Schneebericht

Naturparkbild der Woche Nr. 4/20 - aktueller Schneebericht

Naturparkbild der Woche Nr. 4/20 - aktueller Schneebericht

Naturparkbild der Woche Nr. 4/20

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Die relativ stabile Hochdruckzone bringt derzeit viel Sonne und tagsüber in der Höhe auch relativ milde Temperaturen. Dies geht einher mit einer großartigen Fernsicht, an der geringen Schneelage wird sich auf absehbare Zeit leider nichts ändern.

Im Zentrum des heutigen Bilds steht der Kuhkranz mit dem Farmauriedel und den sanft auslaufenden Hängen der Kallbrunnalm. Dies ist auch der einzige Ort, die derzeit im Naturpark als Skitour wirklich empfohlen werden kann. Dahinter glänzen die Riesen der Glocknergruppe in den Hohen Tauern. Vor allem in der Latschenzone befindet sich derzeit eine unzureichende Schneemenge und auch die Kämme und Grate sind sehr schneearm.

Wir bitten darum, sich in Geduld und Rücksicht auf die dort heimischen Tiere zu üben, die in den harschen Bedingungen des Gebirges überleben müssen.

Bitte bleibt auf den Standartrouten und versucht nicht an irgendwelche scheinbar besseren Abfahrtsmöglichkeiten zu gelangen. Oder verzichtet bei mangelndem Schnee zum Schutz für die Vegetation und euch selbst ganz. Danke!

Naturparkbild der Woche Nr.3/20 - Spuren im Schnee

Naturparkbild der Woche Nr.3/20 - Spuren im Schnee

Naturparkbild der Woche Nr.3/20 - Spuren im Schnee

Naturparkbild der Woche Nr.3/20

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Der großartige Blick von der Kammerlingalm in Richtung Hochkranz und Leoganger Steinberge ist jedesmal wieder unglaublich beeindruckend. Zahlreiche Spuren von Schneehasen, Gämsen, Fuchs und Marder weisen auf ein reges Treiben an den steilen, sonnigen und warmen Almhängen hin.

Insgesamt ist die Schneelage äußerst dürftig, an der steilen Leitn oberhalb Falleck hat es trotzdem für einen Gleitschneerutsch auf dem glatten, grasigen Untergrund gereicht.

Naturparkbild der Woche Nr. 2/20 - Schneelage im Naturpark

Naturparkbild der Woche Nr. 2/20 - Schneelage im Naturpark

Naturparkbild der Woche Nr. 2/20 - Schneelage im Naturpark

Naturparkbild der Woche Nr. 2/20

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Im Gegensatz zum letzten Jahr, ist der heurige Winter bisher relativ schneearm.

Für die verschiedenen Tierarten, die in unseren Breiten an den Winter angepasst sind, kann das je nach Überlebensstrategie gut oder eher ungünstig sein. Unsere Schalenwildarten, wie z.B die Gams oder das Rotwild kommen beispielsweise bei geringer Schneelage leichter an Äsung, wie altes Gras oder Kräuter.

Andere, die zumindest zeitweise auf den Schnee als Wärmedämmung angewiesen sind, wie z.B. das Schneehuhn (das sich durchaus aktiv eingräbt) haben da schon eher ein Problem.

Auch für manche Pflanzen, wie z.B. die Alpenrose ist aufgrund ihrer Frostempfindlichkeit eine geschlossene Schneedecke nötig.

Skialpinistische Unternehmungen machen in den Hochlagen in und um den Naturpark derzeit kaum Sinn. Es herrscht nach wie vor eine hohe Geländerauigkeit vor und man sollte sich auf hindernisfreies Almgelände beschränken.

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Naturparkbild der Woche Nr. 50/19 - Panorama Hochkalter

Naturparkbild der Woche Nr. 50/19 - Panorama Hochkalter

Naturparkbild der Woche Nr. 50/19

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Das gestrig aufgenommene Bild zeigt das phantastische Panorama des Hochkalterstocks im Nationalpark Berchtesgaden, den Naturpark Weißbach und den südwestlichsten Teil des Steinernen Meeres.

Besonders markant erscheinen hierbei die Westkare des Hochkalters (v.a. Hocheis), die schwarze Gipfelpyramide des Großen Hundstods und das wunderbar weiß leuchtende Seehorn.

Die Schneelage ist für alpine Skiunternehmungen allerdings bei weitem noch zu gering.

Doch ist die eindrucksvolle Landschaft unserer Heimat nicht nur ästhetisch ansprechend, sondern auch als Refugium und Schutzgebiet für zahlreiche Pflanzen und Tiere von unschätzbarem Wert.

Naturparkbild der Woche Nr. 46/19 - Pilze

Naturparkbild der Woche Nr. 46/19 - Pilze

Naturparkbild der Woche Nr. 46/19 - Pilze

Naturparkbild der Woche Nr. 46/19

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Es handelt sich eigentlich um ein Sammelsurium der vergangenen - noch herbstlichen - Wochen, aber wir wollten euch ein paar unserer Funde nicht vorenthalten: Pilzvielfalt im Naturpark!

Pilze sind phantastische Lebewesen. Durch ihre äußerst verschiedenartige Lebensweise sind sie für uns Menschen manchmal schwierig zu begreifen. Das was wir Pilze nennen sind beispielsweise nur die sporentragenden Fruchtkörper - die "Schwammerl". Der eigentliche Pilz ist ein im Boden verborgenes, weit verzweigtes Geflecht, das sog. "Mycel".

Pilze sind für viele Ökosysteme und Prozesse in der Natur unersetzbar!

* Sie recyceln organisches Material und setzen es in Nährstoffe um

* Sie gehen mit zahlreichen Pflanzen Symbiosen ein und ermöglichen z.B. unseren Waldbäumen überhaupt erst zu wachsen! Der Pilz hilft dem Baum bei der Wasser- und Nährstoffaufnahme aus dem Boden, der Baum liefert dem Pilz dafür die von ihm produzierten Kohlenstoffe. Zusätzlich bildet dieses Pilz-Wurzel-Geflecht ein Kommunikations- und Stoffaustauschsystem, an dem in gesunden Wäldern zahlreiche Organismen beteiligt sind

*Pilze selber stellen eine wichtige Nahrungsquelle für viele Tierarten dar.

Andererseits sind Pilze durchaus auch bedroht - und mit ihnen die Ökosysteme in denen sie vorkommen. Beispielsweise brauchen viele Pilze ungestörte und totholzreiche Waldbestände zum gedeihen - wie viele andere Arten auch.

Wir planen für nächstes Jahr eine eintägige Veranstaltung im Naturpark, um auf das phantastische und geheime Leben der Pilze aufmerksam zu machen und ihren Schutz zu fördern.

Naturparkbild der Woche Nr.43/19 - Herbstwald

Naturparkbild der Woche Nr.43/19 - Herbstwald

Naturparkbild der Woche Nr.43/19 - Herbstwald

Naturparkbild der Woche Nr. 43/19

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Herbstliche Eindrücke aus dem Naturpark.

Beim Blick ins Weißbachtal fällt ein gefärbter Fleck im Bereich Falleck auf, der aus dem dunklen Nadelholzgrün heraussticht: Dort befindet sich eine kleine Fläche, die mit Laubhölzern bestockt ist.

Eigentlich wären bei uns bis in die hochmontanen Lagen hinein Buchen-Tannenwälder vorherrschend - die Salinenwirtschaft und der Verbißdruck haben die natürlichen Wälder zugunsten der Fichte stark verändert.

In den höheren und schwerer bringbaren Lagen sind naturnähere Bestände vorhanden - dort ist neben der Fichte auch die Lärche beheimatet. Man beachte die goldgelben Punkte, z.B. im Bereich des Seehorns.

In den Flächen um den Mitterkaser gesellt sich dann auch noch die Zirbe hinzu - eine wundervolle Baumart an der Waldgrenze, die allerdings früher viel größere Flächen im Steinernen Meer als heute besiedelte.

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Naturparkbild der Woche Nr.42/19 - Tannenmeise

Naturparkbild der Woche Nr.42/19 - Tannenmeise

Naturparkbild der Woche Nr.42/19 - Tannenmeise

Naturpark Bilder der Woche Nr. 42/19 🐦

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Heute mit einer wundervollen Begegnung mit einem Trupp Tannenmeisen am Litzlkogl. Dort beernten sie in der abendlichen Herbstsonne geschickt die Zapfen der Latschen.

Im Hintergrund kann man gut die phantastische Gipfelsilhouette der Reiteralm bewundern.

Die kleinste unserer Meisenarten (nur 8-10g leicht!) kommt bei uns noch recht häufig vor und ist auch recht gut erkennbar. Sie ist stark an Nadelwaldgesellschaften gebunden und besitzt insgesamt ein weites Verbreitungsgebiet.

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Naturparkbild der Woche Nr. 38/19 - Ausblick Hirschbichlgrat

Naturparkbild der Woche Nr. 38/19 - Ausblick Hirschbichlgrat

Naturparkbild der Woche Nr. 38/19 - Ausblick Hirschbichlgrat

Naturpark Bild der Woche Nr. 38/19

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Nur von wenigen Orten im Naturpark aus, kann man die drei großen Gemeinschaftsalmen - zumindest teilweise - gleichzeitig erblicken.

Der wild-schöne Hirschbichlgrat eignet sich aber dafür, auch weil die Aussicht nach Norden in den benachbarten Nationalpark Berchtesgaden ebenfalls von besonderer Schönheit ist.

In kleineren und abgelegeneren Bereichen darf auch auf der Seite des Naturparks die Natur Natur sein - und sich ohne menschliche Einflüsse entwickeln. Auch wenn die Spuren der Vergangenheit noch deutlich sichtbar sind, so werden daraus doch arten- und strukturreiche Bergwälder entstehen.

Naturparkbild der Woche Nr. 37/19 - Entdeckungen auf der Kammerlingalm

Naturparkbild der Woche Nr. 37/19 - Entdeckungen auf der Kammerlingalm

Naturparkbild der Woche Nr. 37/19 - Entdeckungen auf der Kammerlingalm

Naturparkbilder der Woche Nr. 37/19

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Allmählich verabschiedet sich der Sommer aus dem Naturpark und macht Platz für den Herbst. Auf den Almen wird es etwas ruhiger und die Luft klarer und kühler.

Folgende Bilder aus dem Naturpark haben wir euch heute mitgebracht:

🌳 Bild 1:

Wenn man sie lässt, dann können auch Vogelbeeren (Sorbus aucuparia) äußerst imposante Baumgestalten werden. Dieses Prachtexemplar hat sich einen ganz besonderen Platz ausgesucht.

Vogelbeeren sind Pioniere und können deshalb ein sehr weites Spektrum an Standorten besiedeln. Nur genügend Licht braucht sie dafür. Für einen Laubbaum sind sie besonders widerstandsfähig und gehen bei uns im Gebirge sogar bis an die Baumgrenze. Zahlreichen Insekten, Vögeln und Säugetieren bietet sie wertvolle Nahrung.

🐝 Bild 2:

Während die Anzahl der Hummeln und Schmetterlinge schon wieder deutlich zurückgegangen ist, sind einige andere Arten noch fleißig unterwegs. Darunter war dieses Exemplar einer Schwebfliege, die an der Blüte der noch zahlreich blühenden wilden Minze nach Nahrung sucht. Schwebfliegen gehören nach den Wildbienen zu den wichtigsten Bestäubern und bilden eine recht artenreiche Familie aus. Viele davon ahmen - wie unser Exemplar hier - das Aussehen wehrhafter Insekten wie z.B. Hummeln nach, um Freßfeinde zu täuschen.

🏔 Bild 3:

Ein schöner Blick von der Kammerlingalm zur benachbarten Litzlalm mit den markanten Gipfeln des Großen Hundhorns und des Gernhorns. Letzteres stellt zusammen mit dem ebenfalls sichtbaren Hirschbichlkopf und Sulzenstein den Beginn der Reiter Alm und gleichzeitig in etwa die Grenze zum Nationalpark Berchtesgaden dar.

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