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Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete.

Naturpark Weißbach Blog

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Herzlich willkommen auf dem Blog des Naturparks Weißbach!

Hier werden wir interessantes und wissenswertes aus dem Naturpark vorstellen:

Über die zwei-, vier-, sechs- und mehrbeinigen Bewohner, die großen und kleinen Pflanzen, die Berge und das Leben im Naturpark.

Viel Spaß beim schmökern!

Naturparkbild der Woche Nr.20/20 - Die Steinadler brüten!

Naturparkbild der Woche Nr.20/20 - Die Steinadler brüten!

Naturparkbild der Woche Nr.20/20 - Die Steinadler brüten!

🏔 Naturparkbild der Woche - Nr.20 🦅

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Die Steinadler im Naturpark Weißbach brüten!

Seit Mitte April haben wir den Nachweis, dass die Steinadler im Naturpark wieder zu brüten angefangen haben. Auch heute konnten wir bei der Kontrolle wieder einen erfolgten Brutwechsel beobachten.

Nachdem letztes Jahr die Brut (wie die, einiger anderer Paare in der Region) vermutlich vor allem aufgrund des Wintereinbruchs im Mai 2019 abgebrochen wurde, hoffen wir heuer auf eine erfolgreichere Saison.

Steinadlerpärchen bleiben ihr Leben lang zusammen und werden wirklich erst durch den Tod geschieden. Sie sind ein eingespieltes Team, jagen teilweise zusammen, bauen an ihren Horsten und verteidigen ihr Revier konsequent gegen Eindringlinge - meist umherziehende, jüngere Einzeladler.

Mit unserer Monitoringarbeit unterstützen wir das langjährige Steinadlerprojekt des Nationalparks Berchtesgaden, bei dem über ein Dutzend Paare hier und diesseits der Grenze betreut werden.

Wenn ihr mehr über die Steinadler wissen und unser Pärchen mal "live" sehen wollt, dann nehm doch einfach an unserer Steinadlerwanderung teil!

Nebenan im 'Eventkalender' erfahrt ihr mehr und könnt euch direkt anmelden.

#naturpark #naturparkweissbach #naturkenntkeinegrenzen #bergsteigerdorf

Naturparkbild der Woche Nr.18/20 - Der Feuersalamander

Naturparkbild der Woche Nr.18/20 - Der Feuersalamander

Naturparkbild der Woche Nr.18/20 - Der Feuersalamander

Naturparkbild der Woche Nr.18

Bei feucht-warmer Witterung wie sie gestern nach dem Regen vorherrschte, kann man mit ein wenig Glück ein ganz besonderes Exemplar unserer heimischen Amphibienwelt beobachten: Den Feuersalamander.

Die auf den schönen wissenschaftlichen Namen Salamandra salamandra hörende Art zeichnet sich durch einige ungewöhnliche Eigenschaften und ein oftmals stilles und heimliches Leben vor allem im Dunkeln aus. Da er auf natürliche Laubwälder in den unteren und mittleren Lagen angewiesen ist und diese meist vom Menschen durch Nadelhölzer ersetzt wurden, ist er im Pinzgau recht selten geworden.

Seine auffällige Färbung ist bei jedem Tier einzigartig und soll potentielle Freßfeinde abschrecken: Durch Drüsen in der Haut kann er ein giftiges Sekret absondern, das erwachsene Tiere erfolgreich vor Feinden schützt und eine mögliche Infektion mit Pilzen oder Bakterien verhindern soll.

Anders als bei vielen anderen Amphibien bringen Feuersalamander bereits weit entwickelte, kiementragende Junglarven zur Welt. Durch einen besonderen Trick der Samenaufbewahrung kann das Weibchen auch als Einzelgängerin noch nach ein paar Jahren Junge zur Welt bringen.

Eine weitere wundersame Eigenschaft besitzen die Feuersalamander noch: Sie können mit 20-30 Jahren ein beachtliches Alter für ein solch kleines Tier erreichen.

In Österreich stehen die Feuersalamander auf der Vorwarnstufe und sind mancherorts recht selten. Die größten Bedrohungen stellen der Autoverkehr und die Zerstörung ihrer Lebensräume, wie feuchte Laubwälder und naturnahe Bachläufe und Quellfluren, dar. Im Nordwesten Europas wütet außerdem ein aus Asien eingeschleppter, aggressiver Hautpilz an den europäischen Lurchen, der absolut tötlich ist. Die Zukunft vieler Arten steht dadurch unter keinem guten Stern.

Naturparkbild der Woche Nr.16/20 - Frühlingseinzug am Hirschbichl

Naturparkbild der Woche Nr.16/20 -  Frühlingseinzug am Hirschbichl

Naturparkbild der Woche Nr.16/20 - Frühlingseinzug am Hirschbichl

Naturparkbild der Woche Nr. 16 🏔

Während der Frühling schon mit großen Schritten voranschreitet, liegt in geschützten Mulden selbst auf relativ niedriger Höhe noch ein wenig Schnee. So wie auf der hier, auf der Almwiese Point kurz vorm Hirschbichl.

In einigen Wochen wird hier wieder eine vielfältige Feuchtwiese erstrahlen, mit Knabenkräutern, Wollgras und Kuckucks-Lichtnelken. Einige, auf der Suche nach wertvoller Nahrung umherstreifende Hummelköniginnen und vor allem die lautstarke Vogelwelt - unter anderen mit Eichelhäher, Kolkrabe und Tannenmeise - zeugen schon vom Wechsel der Jahreszeit.

Im Hintergrund sieht man den phantastischen Anblick der schroff aufragenden Mühlsturzhörner auf der Ramsauer Seite im an den Naturpark angrenzenden Nationalpark Berchtesgaden.

#naturpark #naturparkweissbach #bergsteigerdorf #naturkenntkeinegrenzen

Naturparkbild der Woche Nr. 15/20 - Frühlingsenzian

Naturparkbild der Woche Nr. 15/20 - Frühlingsenzian

Naturparkbild der Woche Nr. 15/20 - Frühlingsenzian

Naturparkbild der Woche Nr.15 ------------------------------------------------

Auch wenn die Farbe des Frühlingsenzians (Gentiana verna) fast unwirklich intensiv erscheint - das heutige Bild ist tatsächlich unbearbeitet. Die wunderschöne Pflanze, die in der Region oft unter dem Volksnamen 'Schusternagerl' bekannt ist, kann ab März auf sonnigen und eher trockenen Magerrasen gefunden werden.

Was er nicht mag - wie viele andere besondere Alpenpflanzen auch - ist ein zu hoher Nährstoffgehalt des Bodens, beispielsweise Stickstoffeintrag durch Düngung.

Die intensive Färbung (die viele alpine Pflanzen auszeichnet) ist zum einen dem hohen UV-Anteil der intensiven Sonneneinstrahlung im Bergland geschuldet, der Entwicklungsprozesse beschleunigt. Außerdem müssen die Pflanzen, die hier auf Bestäuber angewiesen sind, sich gegenüber der Konkurrenz attraktiv präsentieren. Da sind farbenkräftige Blüten, kräftige Aromen und ein reicher Nektargehalt natürlich von Vorteil.

Zu den wichtigsten Bestäubern in den höheren Lagen gehören Tagfalter, Hummeln und Schwebfliegen.

Eine mythologische Überlieferung hat dem Frühlingsenzian eventuell zu einem ganz besonderem Schutz verholfen: Im Volksmund galt die Pflanze als Unheilsbringer. Wenn man sie ins Haus brächte, dann schlüge dort der Blitz ein. Oder es stürbe gar jemand, falls die Pflanze gepflückt werde.

#naturpark #naturparkweissbach #naturkenntkeinegrenzen #bergsteigerdorf

Hundsfußalm Nachricht

Hundsfußalm Nachricht

Hundsfußalm Nachricht

Mit Bedauern müssen wir diese traurige Nachricht zur Kenntnis nehmen. Die Hundsfußalm mit ihrer kleinstrukturierten und extensiven Bewirtschaftung, den hervorragenden selbst gemachten und regionalen Speisen und nicht zuletzt der herzlichen Art der Familie Millinger wird dem Naturpark als Paradebetrieb sehr fehlen.

Solche Betriebe gehören eigentlich mit aller Kraft erhalten und unterstützt, da sie die artenreichen Kulturlandschaften erhalten, sowie eine regionale und nachhaltige Bewirtschaftung betreiben könnten. Beides Attribute, die unsere Landwirtschaft mit Hinblick auf Artensterben, Rückgang von Kleinbetrieben und Lebensraumdegradierung bitter nötig hätten.

Wir danken für die vielen tollen Jahre und die großartige Unterstützung in der Vergangenheit und wünschen Euch für die Zukunft alles Gute!

Liebe Gäste, liebe Freunde!

Es hat uns die letzen Jahre sehr viel Freude bereitet, Euch im Almausschank Hundsfußalm zu bewirten, zu verwöhnen und so einen kleinen Einblick in unseren landwirtschaftlichen Alltag mit Bergbauernhof, original Pinzgauer Rinder, Kräutervielfalt und Lärchenweiden zu geben.

2020 - ein Jahr von Veränderung und Neubeginn, auch für uns. Aufgrund familiärer Veränderungen und neuer Aufgaben, aber auch wegen immer strengerer behördlichen Auflagen, die es einem kleinen bäuerlichen Familienbetrieb nahezu unmöglich machen, zu agieren, haben wir uns gemeinsam dazu entschieden, den Almausschank nicht mehr zu bewirtschaften und die Schwerpunkte im landwirtschaftlichen Betrieb neu zu ordnen.

Wir möchten uns von ❤️ bei Euch, unseren langjährigen Gästen, bedanken - Ihr habt unser Wirken mit Freude wertgeschätzt. Viele schöne, gesellige Stunden haben die Arbeit auf der Alm begleitet. Ihr werdet uns fehlen und wir hoffen, dass auch Ihr ein paar schöne Erinnerungen auf der Hundsfußalm im Herzen behaltet. Bei aller Abschiedswehmut freuen wir uns auf die neuen Aufgaben und wünschen Euch das Allerbeste.

Eure Familie Helga und Martin Millinger

Naturparkbild der Woche Nr. 13/20 - Huflattich

Naturparkbild der Woche Nr. 13/20 -  Huflattich

Naturparkbild der Woche Nr. 13/20 - Huflattich

Naturparkbild der Woche Nr.13/20 🌼

----------------------------------------------------------------------- Eine der ersten Frühblüher, die man an warmen, unbefestigten Wegrändern oder Schotterhaufen finden kann, ist der Huflattich (Tussilago farfara). Seine Blüten erscheinen vor dem Austrieb der großen Laubblätter teilweise schon im Spätwinter. Dadurch bietet er den ersten, fliegenden Wildbienen, Käfern oder Schwebfliegen dringend benötigte Nahrung und wird natürlich auch von diesen bestäubt.

Er dient auch einigen seltenen und gefährdeten Schmetterlingsarten als Futterpflanze.

Der Gattungsname "Tussilago" kommt vom lateinischen "tussis" = Husten und weist auf die ehemals wichtige Bedeutung als Heilpflanze hin. In dieser Hinsicht wurde der Huflattich schon seit langer Zeit genutzt. Neuere medizinische Erkenntnisse weisen auf in bestimmten Dosierungen karzinogene Alkaloide hin, weshalb die Pflanze ihre Bedeutung verloren hat.

Um den Bogen zu einem aktuellen Thema zu schlagen: Ihre großen Blätter, die Ähnlichkeit zu denen der weißen Pestwurz aufweist, wurden in der Vergangenheit durchaus auch als Toilettenpapier genutzt. Daher hat sich im Bayerischen und Österreichischen Sprachraum auch der etwas derbe Name 'Scheißbladl' eingebürgert. Bild könnte enthalten: Blume, Pflanze, im Freien und Natur

Naturparkbild der Woche Nr.11/20 - Kontraste im Frühjahr

Naturparkbild der Woche Nr.11/20 - Kontraste im Frühjahr

Naturparkbild der Woche Nr.11/20 - Kontraste im Frühjahr

Naturparkbild der Woche Nr. 11/20:

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Im Frühling sind die Kontraste zwischen den unterschiedlichen Höhenstufen im Naturpark besonders intensiv.

Während in den Hochlagen die Schneedecke auch noch einigen warmen Tagen trotzen wird, beginnt die Natur im Tal ein neues Kapitel. Die ersten Frühlingsblüher, wie das Leberblümchen, Bienen und Zitronenfalter, die an den noch spärlichen Blüten naschen und der aufkommende Gesang von Buchfink, Hausspatz und Co zeugen von der zunehmenden Kraft und Dynamik des Jahreszeitenzyklus.

Besonders schön zeigt sich das im "Bild" des Naturparks, wie man es von Weißbach aus mit Blick auf die drei markanten Berggestalten von Gerhartstein, Kammerlinghorn und Hochkranz sehen kann.

Besuchen kann man dieses 'Bild' übrigens am Logenplatz direkt am Weißbach bei der Fußgängerbrücke.

#naturpark #naturparkweissbach #naturkenntkeinegrenzen #salzburgersaalachtal #bergsteigerdorf

Naturparkbild der Woche Nr. 7/20 - Winterlicher Blick auf die Litzlalm

Naturparkbild der Woche Nr. 7/20 - Winterlicher Blick auf die Litzlalm

Naturparkbild der Woche Nr. 7/20 - Winterlicher Blick auf die Litzlalm

🗻 Naturparkbild der Woche Nr.7 ❄️

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Unser heutiges Bild der Woche zeigt einen Teil des phantastischen Alpenensembles, in das der Naturpark eingebettet ist. Aufgenommen im südlichen Teil des Hochkalterstocks im benachbarten Nationalpark Berchtesgaden schauen wir auf den beinahe sanft wirkenden Aufbau des Litzlkogels mit der Litzlalm.

Dahinter baut sich das eindrucksvolle Massiv der Loferer Steinberge auf, mit dem markanten Großen Ochsenhorn im zentralen Bildbereich. Die verschiedenen Schutzgebietskategorien zeigen den hohen Wert unserer Berglandschaft und die große Verantwortung, die wir für unsere Mitwelt haben.

#naturpark #naturparkweissbach #nordalpen #bergsteigerdorf #naturkenntkeinegrenzen

Naturparkbild der Woche Nr. 6/20 - Entdecke das Winterwunderland!

Naturparkbild der Woche Nr. 6/20 - Entdecke das Winterwunderland!

Naturparkbild der Woche Nr. 6/20 - Entdecke das Winterwunderland!

Naturparkbild der Woche Nr. 6/20 🗻❄️

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Derzeit herrschen wunderbar winterliche Verhältnisse im Naturpark, wie dieses Bild von der gestrigen Schneeschuhtour mit unserer erfahrenen Führerin Christine beweist.

Am Wochenende wird das Wetter von Hochdruck beherrscht, der viel Sonne bringen dürfte.

Ab Sonntag Abend bzw. Montag kommt dann eine Umstellung der Wetterlage, der unbeständiges Wetter mit Sturm und Niederschlägen folgen soll.

#naturpark #naturparkweissbach #bergsteigerdorf #winterwunderland #naturkenntkeinegrenzen

Naturparkbild der Woche Nr. 2/20 - Schneelage im Naturpark

Naturparkbild der Woche Nr. 2/20 - Schneelage im Naturpark

Naturparkbild der Woche Nr. 2/20 - Schneelage im Naturpark

Naturparkbild der Woche Nr. 2

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Im Gegensatz zum letzten Jahr, ist der heurige Winter bisher relativ schneearm.

Für die verschiedenen Tierarten, die in unseren Breiten an den Winter angepasst sind, kann das je nach Überlebensstrategie gut oder eher ungünstig sein. Unsere Schalenwildarten, wie z.B die Gams oder das Rotwild kommen beispielsweise bei geringer Schneelage leichter an Äsung, wie altes Gras oder Kräuter.

Andere, die zumindest zeitweise auf den Schnee als Wärmedämmung angewiesen sind, wie z.B. das Schneehuhn (das sich durchaus aktiv eingräbt) haben da schon eher ein Problem.

Auch für manche Pflanzen, wie z.B. die Alpenrose ist aufgrund ihrer Frostempfindlichkeit eine geschlossene Schneedecke nötig.

Skialpinistische Unternehmungen machen in den Hochlagen in und um den Naturpark derzeit kaum Sinn. Es herrscht nach wie vor eine hohe Geländerauigkeit vor und man sollte sich auf hindernisfreies Almgelände beschränken.

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