Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen
Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete.

Wissensvermittlung und Artenschutz

Mit seinen vier Säulen hat der Naturpark mit seinem Management einer Vielzahl von Anliegen gerecht zu werden. Wissensvermittlung im Bereich der Bildung aber auch Artenschutz im Bereich von Natur und Landschaft bieten viel Raum für künftige Projekte im Naturpark Weißbach, die gemeinsam mit der Naturschutzabteilung der Salzburger Landesregierung, NGO, Schulen und Landwirten umgesetzt werden sollen. Das Kulturlandschaftsprogramm wird weiter vorangetrieben und ein Projekt zum Schutz gefährdeter Haustierrassen soll initiiert werden.

Bergwaldprojekt 2018

Bergwaldprojekt 2018

Bergwaldprojekt 2018

Im Rahmen des Bergwaldprojekts des Alpenvereins „Waldpflege im Naturpark Weißbach“ vom 2.- 8. September 2018 helfen Freiwillige bei dringenden Artenschutzmaßnahmen. Die Projektwoche wird organisiert vom Naturpark Weißbach bei Lofer in Kooperation mit den Bayerischen Staatsforsten. Der seltene Apollofalter steht in besonderem Augenmerk. „Im Naturpark Weißbach gibt es sehr viele Tag- und Nachtfalter, die unter besonderem Schutz stehen.“ betont Naturparkmitarbeiterin Sabrina Bühn. Dieser benötigt offene Schutthänge als Lebensraum, denn dort wächst eine wichtige Futterpflanze der Raupen: die Fetthenne. Leider ist die Fetthenne schattenempfindlich und wird sehr leicht von Bäumen und Sträuchern überwuchert. Daher gilt es die Schutthänge im Naturpark Weißbach, nicht fern vom Diesbachsteig, von diesen zu befreien, um wieder Tageslicht auf die Hänge zu bringen. Das geschnittene Strauchwerk wurde von den Flächen entfernt und am Hangende als Steinschlagschutz abgelegt. Mit dabei waren Evelyn aus Wien und Johannes aus Wieselburg (NÖ). „Mir ist es wichtig, in der freien Natur zu arbeiten und mitzuhelfen Arten zu schützen.“, so Evelyn, die tatkräftig am Werk ist. „Die Arbeit im Bergwald ist für mich sehr interessant, da es große Unterschiede zum Wald im Raum Wieselburg gibt!“, erzählt Johannes begeistert.

Tannenschutz für artenreiche Wälder

Im Naturpark Weißbach sind viele Weißtannen zu finden, jedoch leiden Jungtannen häufig unter Wildverbiss. Daher bringen die Freiwilligen unterhalb des Litzlkogels einen Verbissschutz an den Knospen an, um diese vor Reh und Hirsch zu schützen. „Unser Ziel ist ein Bergmischwald aus Tanne, Fichte und Buche und wir müssen der Tanne etwas auf die Sprünge helfen.“ so Revierleiter Christoph Dinger. Insgesamt war es eine sehr arbeits- und erfolgreiche Woche im Naturpark Weißbach.

Weißbach blüht auf! 2018

Weißbach blüht auf! 2018
Weißbach blüht auf!

Ein Uferabschnitt des Weißbachs wird mit regionalen Wildblumenarten renaturiert – die Naturparkschule Weißbach hilft tatkräftig mit

Es ist der Tag der Apollofalter-Exkursion an der Naturparkschule Weißbach und alle SchülerInnen sind hochkonzentriert dabei. Bereits gut geschult durch vorige Exkursionen erkennen sie verschiedene Insektenarten bereits am Summen und Brummen. Umso tatkräftiger wird mit angepackt, wenn es darum geht, den Faltern und Wildbestäubern einen Uferabschnitt am Weißbach zur neuen Festtafel umzugestalten! Dazu wurde vorbereitend der Oberboden mit Grasnarbe abgetragen und der neue Horizont mit Flussschotter durchmischt. Durch das „Wild und Kultiviert“-Projekt, welches unter dem Motto „Regionale Vielfalt säen“ steht, wird das passende Saatgut für den Uferabschnitt gestellt. Die Samen wurden direkt aus der Region geerntet und dann vor Ort mit den Kindern zu einer Saatgutmischung vermengt. Der Höhepunkt der Exkursion ist das Aussäen der neuen Wildblumenkultur am Weißbach! Die SchülerInnen sind in Kleingruppen mit Kübeln auf der teilweise steilen Uferböschung stetig auf und ab unterwegs, um für eine flächendeckende Einsaat zu sorgen. Mit viel Begeisterung und ganzem Einsatz bleibt das Lernen bei diesem Projekt auch nicht aus: denn die Kinder wissen bereits gut Bescheid, dass beispielsweise der Apollofalter rote und violette Blüten bevorzugt. Die Wildblumensaat wird vielen weiteren Faltern und anderen Wildbestäubern neuen Lebensraum und Nahrung geben.

Doch warum gibt es schon wieder eine “Baustelle” am Weißbach? Vor zwei Jahren wurde das Bachbett des Weißbachs aus der Ortsmitte heraus umgeleitet, wo das Gewässer wieder mehr Platz hat und natürlicher fließen kann. Nun kommt eine weitere Renaturierungsmaßnahme hinzu. Die Uferbereiche sind mit einer überdüngten, artenarmen Fettwiese bewachsen, wie sie leider auch hier im Salzburger Land vorherrscht. Der potentielle natürliche Boden an diesem Standort wäre allerdings viel kalkreicher und nährstoffärmer, wodurch ideale Voraussetzungen für viele gefährdete Pflanzengesellschaften bestünden. Das Ziel ist es also, das Bild der grünen, satten Wiese mit ihren vorwiegend dottergelben Blüten umzuwandeln in ein bunteres, artenreiches Blütenmeer.

Doch bevor es soweit ist, braucht es vor allem eines: Geduld. Weder Düngen noch Gießen ist notwendig. Da einjährige Pflanzenarten in dieser bunten Mischung eher untergeordnet vorkommen, sondern der Schwerpunkt eher auf ausdauernden, mehrjährige Arten liegt, dauert es drei bis vier Jahre, bis das gewünschte Pflanzenbild etabliert ist. Bis dahin gibt es jedoch einige ein- und zweijährige Arten, die die Wiese in viele Kleidern erscheinen lassen bis dahin. Die Kinder der Naturparkschule, die bei der Ansaat beteiligt waren, können nun also in den Folgejahren “ihrer” Wiese bei der Entwicklung zusehen! Die Aktion zeigt, dass jeder mit nur geringem Aufwand einen Beitrag leisten kann zum Erhalt wichtiger Arten und ihren Lebensräumen. Wer Interesse hat auf eigenen Flächen Wildblumen ein neues Zuhause zu bieten, kann übrigens über die Homepage von wildundkultiviert.at kostenfrei Saatgut bestellen!

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Umweltbaustelle 2018

Umweltbaustelle 2018

Umweltbaustelle 2018

Die Umweltbaustelle heuer steht unter dem Motto „Almpflege sichert wertvollen Lebensraum“ .

Arbeiten wo andere Urlaub machen.

Junge Menschen helfen den Bergbauern im Naturpark Weißbach. Fünf Freiwillige aus ganz Österreich und Deutschland haben sich im Rahmen des Projekts Umweltbaustelle vom Alpenvereines getroffen, um tatkräftig den Almbauern beim Bewirtschaften des alpinen Geländes unter die Arme zu greifen.

Eine Woche, vom 15.07-21.07 hilft die Gruppe auf verschiedenen Projektflächen im Naturpark. Die Einsatzflächen befinden sich an unterschiedlichen Orten im Naturpark Weißbach. Die Kallbrunnalm zum Beispiel eine der Umweltbaustellen bei der die Freiwilligen drei Tage lang mithelfen. Gemeinsam mit den Bergbauern schwenden und pflegen sie die steilen Almwiesen, sowie Instanthaltungsmaßnahmen an Wanderwegen.

Unter Schwenden versteht man das Entfernen von Pflanzen wie Farn und Jungbäumen von den Almwiesen. Würde man diese Bearbeitung der Almwiesen und der Steilflächen nicht gewährleisten, würde die Artenvielfalt an Pflanzen und Blumen verdrängt.

Diese sind wiederum Lebensräume zahlreicher Tierarten insbesondere Wildbienen und Schmetterlinge. Da die Kallbrunnalm eine Größe von 2,45 Quadratkilometer hat, ist die Unterhaltung der Alm ein gewaltiger Aufwand. Daher wurde Unterstützung durch Ehrenamtliche auf Umweltbaustellen vom österreichischen Alpenverein ins Leben gerufen.

Während der Zeit des Projektes werden die Helfer auf der Ferienwiese Weißbach, die vom Österreichischen Alpenverein unterhalten wird, versorgt.

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Wildbestäuberkurse im Naturpark Weißbach 2018

Wildbestäuberkurse im Naturpark Weißbach 2018
Wildbestäuberkurse im Naturpark Weißbach - Wildbestäubern auf der Spur

Jede zehnte Wildbienenart in Europa ist vom Aussterben bedroht. Sie und weitere Wildbestäuber sind jedoch von zentraler Bedeutung für unser Ökosystem und die Nahrungsmittelsicherheit. Nutzungsaufgabe von Magerwiesen und Bergmähdern sowie der Klimawandel sind nur einige Faktoren, die unsere Nützlingsfauna bedrohen.

Noch kann man in Landschaftsräumen, die über eine gute Lebensraumausstattung verfügen, mehr als 20 verschiedene Hummelarten antreffen. Neben Talarten artenreicher Wiesen und Weiden findet man dort auch Wildbestäuber der strukturreichen Bergwälder und wärmeliebenden Arten an südseitigen Hängen. So können auf kleiner Fläche bis an die 100 Bienenarten gefunden werden, unter ihnen oft zehn und mehr Hummelarten auf einer einzigen Wiese.

Der Naturpark Weißbach, mit seiner Vielzahl an extensiv genutzten Bergwiesen, ist auch heuer wieder Schauplatz der Wildbestäuberkurse des Interreg Projekts „Wild und Kultiviert“.

In den kostenfreien Kursen werden den Teilnehmern dabei Einblicke in die wechselseitige Beziehung zwischen Blütenbesuchern und Alpenpflanzen gewährt. In Kombination von Theorie- und Praxiselementen werden häufige Blütenpflanzen der Alpen und ihre Bestäuber kennengelernt und das Grundwerkzeug zur Bestimmung der Wildbestäuber wie Hummeln, Tagfalter etc. im Freiland vermittelt.

Alle Naturinteressierten sind herzlich eingeladen um mehr über Hummeln, Schmetterling und Co. zu erfahren bzw. einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung unserer heimischen Wildbestäuber zu leisten.

Detailliertere Beschreibung der Kursinhalte und Abläufe

Unsere unterschiedlichen, kostenfreien Kursmodule vermitteln Ihnen von Basiswissen bis zu fundierten Kenntnissen über die heimische Wildbestäuberfauna. Von ersten Einblicken faszinierende Welt der Blütenbesucher und Alpenpflanzen bis zum Erlernen der Grundzüge der Pflanzenbestimmung und der Bestimmung von Hummeln und Tagfaltern im Freiland. Damit leisten Sie einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung unserer heimischen Wildbestäuber.

Termine:

2-Tageskurse (Schwerpunkt Wildbestäuber):

• 06. - 07. Juni 2018

• 08. - 09. Juni 2018

• 27. - 28. Juni 2018

• 29. - 30. Juni 2018

• 20. - 21. Juli 2018

• 23. - 24. Juli 2018 (Schwerpunkt Naturfotografie)

1-Tageskurse (Schwerpunkt Tourismus):

• 16. Juli 2018

• 06. August 2018

• 13. August 2018

• 20. August 2018

Intensivwoche (Schwerpunkt Wildbestäuber):

• 30. Juli - 03. August 2018

Kursort:

Das Wildbestäuberzentrum „Waltlmühlsäge“ befindet sich an der Hirschbichlstraße im wildromantischen Hinterthal im Naturpark Weißbach.

Übernachtungsmöglichkeiten:

Im Naturpark Weißbach befinden sich zahlreiche Gasthöfe mit Beherbergungsangeboten. Weitere Informationen erhalten Sie von der Naturparkverwaltung oder unter: naturpark-weissbach.at/naturpark-weissbach/naturparkpartner-produzentinnen

Anmeldung:

(beschränkte TeilnehmerInnenzahl) Naturpark Weißbach Geschäftsführung / Gebietsbetreuung: DI (FH) David Schuhwerk Unterweißbach 36 5093 Weißbach bei Lofer – Österreich

Tel.: +43 6582 8352 12

Fax: +43 6582 8352 32

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Website:

naturpark-weissbach.at

Facebook:

facebook.com/naturpark.weissbach

Kosten:

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

Landschaften voller Leben - Biodiversitätsworkshop 2018

Landschaften voller Leben - Biodiversitätsworkshop 2018
Strukturvielfalt schafft Biodiversität

Umsetzung des Themas Biodiversität in den Salzburger Naturparken

Dazu fand am 26. April 2018 ein Workshop in Weißbach statt. Franz Handler und Gerhard Schlögl vom Verband der Naturparke Österreichs präsentierten Vorträge bezüglich Biodiversitätsthemen in den Österreichischen Naturparken.

Besonders interessant waren die Good practice Beispiele aus ganz Österreich, die vorgestellt wurden und viele Anregungen für eigene Umsetzungen lieferten.

Der Naturpark Weißbach stellte ebenfalls eine Präsentation seiner aktuellen und einiger vergangener Biodiversitätsmaßnahmen vor. Darunter fallen so verschiedene Projekte wie die Wiederherstellung der Habitate für den Apollofalter, Naturparkschulprojekte, das Interreg Projekt wild und kultiviert in Weißbach, Kooperationen mit den Bayerischen Saalfosten oder die Umweltbaustellen und das Bergwaldprojekt. Die Teilnehmer, überwiegend Bauern und Bäuerinnen aus der Region stellten gegen Ende der Veranstaltung noch einmal die aus ihrer Sicht größten Probleme hinsichtlich verschiedenster Themen dar.

In weiteren Schritten sollen die Ergebnisse zusammengefasst und eine Abstimmung und Umsetzung gemeinsam mit Landwirten, Naturpark, Land Salzburg erarbeitet werden.

Wir danken an dieser Stelle noch einmal allen Teilnehmern für ihre Mitarbeit!

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Umweltbaustelle 2017

Umweltbaustelle 2017

Naturpark Weißbach – Umweltbaustelle Almpflege Litzlalm und Hundsfußalm

"Handeln, nicht nur reden!", so lautet die Devise der Umweltbaustellen ausgehend vom österreichischen Alpenverein, wobei sich Jugendliche im Alter zwischen 16 und 30 Jahren unentgeltlich für die Natur und Umwelt einsetzen. Die Umweltbaustelle 2017 im Naturpark Weißbach fand von 16.7 bis 22.7. auf der Litzlalm und Hundsfußalm statt.

Basierend auf dem Naturschutzplan für die beiden Almen, wurden von den sechs Teilnehmern Pflegearbeiten durchgeführt, um die artenreichen Almen zu erhalten bzw. die Weidenflächen zu verbessern. Zu den Hauptaufgaben gehörten somit das Schwenden und Mähen der Almflächen, wobei vor allem Farne und Disteln von den Weideflächen entfernt wurden. Auf der Litzlalm wurde auch bei der Umdeckung eines traditionellen Legschindeldachs mitgeholfen. Beim Umdecken werden etwa alle vier bis fünf Jahre die Schindeln umgeschlichtet, wobei immer eine, noch nicht dem Wetter ausgesetzte, Seite nach oben gelegt wird.

Die Unterbringung der Teilnehmer erfolgte auf der ÖAV-Ferienwiese. Auch das Freizeitprogramm der Jugendlichen sollte natürlich nicht zu kurz kommen. So sorgten Aktivitäten wie eine abendliche Wanderung durch die Seisenbergklamm, Besuch der Lamprechtshöhle, eine Rafting-Tour auf der Saalach sowie eine Wanderung auf den Litzlkogel für ein attraktives Rahmenprogramm.

Bergwaldprojekt 2017

Bergwaldprojekt 2017
Im September fand wieder die Bergwaldprojektwoche des Österreichischen Alpenvereins im Naturpark Weißbach statt.

Diesmal nahmen 11 freiwillige Helfer daran teil und erfüllten vielfältige Aufgaben:

Diese reichten von der Anbringung von Verbißschutz für Jungbäume, über dem Schwenden von artenreichen Bergwiesen bis hin zur Sanierung von Wanderwegen. Dabei waren sie nicht nur im Naturpark unterwegs, sondern lernten an zwei Tagen auch noch andere Bereiche in den Revieren der Bayerischen Saalforsten kennen.

Für die TeilnehmerInnen bietet das Projekt nicht nur die Möglichkeit, der Natur etwas Gutes zu tun, sondern auch einen einmaligen Einblick in die komplexen Zusammenhänge der (Berg-) Waldökologie zu erhalten. Die Freiwilligen bekamen Insiderwissen zu den verschiedenen Abläufen und konnten selbst wertvolle Erfahrungen sammeln - Erfahrungen die sie dann wieder in ihre persönlichen Lebensbereiche hinaustragen.

Insgesamt war die Woche ein voller Erfolg, vor allem weil die Gruppe sehr motiviert, interessiert und engagiert war und eine tolle Stimmung herrschte. Der Naturpark freut sich schon auf die nächsten Projekte!

Fest zum 10jährigen Jubiläum des Naturpark Weißbach

Fest zum 10jährigen Jubiläum des Naturpark Weißbach
Das 10jähriges Jubiläum des Naturparks Weißbach war aus mehreren Gründen ein Anlass zum Feiern.

Nicht nur, dass die Gründung im Jahr 2007 ein eindeutiges und visionäres Bekenntnis zum nachhaltigen Schutz unseres heimischen Almen- und Kulturraumes darstellt, der Naturpark wurde seither auch zu einem nicht unerheblichen Faktor in der Entwicklung des Tourismus und der Umweltbildung in der Region.

Deshalb hatten wir ein vielseitiges Programm, vor allem für Kinder, am Festtag vorbereitet:

Viele der geladenen Gäste und die unterschiedlichen Aktionsstände, vom Nationalpark Berchtesgaden, der Alpinschule von Markus Hirnböck bis hin zu Hans Neumeier von den Wildbestäuberkursen, zogen die Aufmerksamkeit von Jung und Alt auf sich.

Von der Naturschutzbehörde des Landes Salzburgs waren als Begleiter der ersten Stunde des Naturparks Prof. Dipl.-Ing. Hermann Hinterstoisser und Dipl.-Ing. Günter Jaritz zu Besuch und bekräftigten das Bekenntnis des Landes zu unserem schönen Naturpark und seiner Bedeutung für die Region. Auch Christine Klenovec, die als erste Geschäftsführerin viele wichtige Eckpfeiler des Projekts Naturpark aufgebaut und gepflegt hat, blickte mit ein wenig Wehmut und aber auch viel Zuversicht in die Vergangenheit und Zukunft.

Die Ergebnisse und Eindrücke der gemeinschaftlichen Aktionen des Naturparks mit der Naturparkschule wurden uns in wunderbar in Form von schönen Gesangseinlagen und einer eindrucksvollen Bodypercussion Vorstellung präsentiert. Dafür und auch für das Engagement und Einsatzbereitschaft der lieben Lehrerinnen möchte sich der Naturpark sehr bedanken und wir freuen uns schon auf die nächsten gemeinsamen Aktionen!

Ebenfalls sehr beliebt waren u.a. die feinen Naturparkburger mit Rind vom Peslhof und die Kleinsten erfreuten sich an der Schminkstation. Bei der Verlosung des Naturparks mit vielen kleinen und den beiden Hauptpreisen, einem Hubschrauberflug von Sennair und einem Wochenende mit einem Renault Zoe Elektroauto vom Autohaus Zehentner waren alle Teilnehmer mit großem Eifer dabei. Die Bläsergruppe des Musikums Saalfelden wussten ebenso wie die am Abend auftretende Liveband Stringpower zu gefallen und trugen zu einem insgesamt gelungenen Festtag bei.

An die vielen Helfer, Musiker, Auf- und Abbauer, Kellnerinnen, Grillmeister und Ausschenker ergeht ein riesengroßes, herzliches Dankeschön! Diese Art von Unterstützung braucht es, um den Naturpark mit Leben aus der Gemeinschaft zu füllen und zu einem erfolgreichen Projekt zu machen!

Und selbstverständlich möchten wir uns auch bei den zahlreichen Gästen für den Besuch und das Interesse recht herzlich bedanken.

Tag der Natur 2017

Tag der Natur 2017
Im Juni fand im Rahmen des Tages der Natur ein Aktionstage mit der Naturparkschule Weißbach statt, der wundervoll verlaufen ist:

Wir sind auf eine kleine Entdeckungsreise gegangen, haben viele interessante Tiere und Pflanzen und deren Lebensräume spielerisch erforscht und eine durchaus ausdauernde Wanderung von der wunderschönen und aussichtsreichen Kammerlingalm über die Weißbachalm zurück zur Waltlmühlsäge geschafft.

Dazwischen haben wir noch verschiedene Spiele zu den Tierarten des alpinen Lebensraumes gespielt und zauberhafte Blumenmosaike erschaffen. Insgesamt bewiesen die engagierten und neugierigen Kinder Trittfestigkeit und Ausdauer, mit etwas Glück haben wir dann gerade noch den AlmErlebnisBus erwischt.

Die Ergebnisse und Eindrücke wurden uns dann in wunderbarer Form beim Jubiläumsfest präsentiert. Dafür und für auch für das Engagement und Einsatzbereitschaft der lieben Lehrerinnen möchte sich der Naturpark sehr bedanken und wir freuen uns schon auf die nächsten gemeinsamen Aktionen!

Tag der Artenvielfalt 2017

Landschaften voller Flugkünstler

Seit dem Jahr 2000 wird am 22. Mai der „Internationale Tag der biologischen Vielfalt“ gefeiert. Weltweit finden jährlich rund um dieses Datum Projekte und Aktionen zum Thema Artenvielfalt statt. Der Schutz und Erhalt der Biodiversität ist ein Kernziel der Österreichischen Naturparke. Die Naturpark-Schulen leisten in diesem Zusammenhang einen wesentlichen Beitrag zur entsprechenden Bewusstseinsbildung bei den nachfolgenden Generationen. Wir als Naturpark werden gemeinsam mit der Naturparkschule Weißbach erstmalig an dieser gemeinsamen Aktion am 22. Mai 2017 teilnehmen. Wir freuen uns schon sehr auf einen bunten Projekttag zu dem Thema Flugkünstler aus Tier- und Pflanzenwelt!

Jugend auf dem Gipfel 2016

Einer für alle – alle für einen!

Nach einigen planerischen Herausforderungen war es am Wochenende vom 22.07 bis 24.07.2016 soweit und wir konnten unser Event „Jugend auf dem Gipfel“ mit einer Gruppe Jugendlicher vom Kinderhilfswerk aus Linz durchführen. Das Event ist ein Kooperationsprojekt des Alpennetzwerkes Alparc und Educ´Alpes und findet gleichzeitig in über 50 Schutzgebieten in sechs Alpenländern, sowie den Karpaten statt. Ziel ist das gemeinsame Naturerlebnis, ein „Abenteuer in den Bergen“, für eine Zielgruppe, deren Bezug zum Alpenraum nicht selbstverständlich ist. Trotz widriger Wetterbedingungen erlebten wir gemeinsam mit 14 Jugendlichen und ihren Betreuern ein erlebnisreiches und aufregendes Wochenende. Auf dem Programm standen die gemeinsame Besteigung des Kühkranz, die Besichtigung der Seisenbergklamm und ein Lichtprojekt am Abend. Das gleichzeitige künstlerische Schaffen der beteiligten Gruppen ermöglicht eine alpenweite Dokumentation im Nachgang, beispielsweise werden Bilder des Lichtprojektes als Motive für Postkarten und die Homepage genutzt. Umrahmt wurde das Ganze von pädagogischen Einheiten und inhaltlichen Vermittlungen zur Bildung des Umweltbewusstseins. Ein Wochenende mit Lagerfeuer, Nächtigung im Bettenlager und die Sichtung einer Gams war sowohl für die Jugendlichen, als auch für uns ein großartiges Erlebnis.

Spektakuläre Seisenbergklamm

Spektakuläre Seisenbergklamm

Alle zusammen bleiben

Alle zusammen bleiben

Gipfelsieg!

Gipfelsieg!

Laser!

Laser!

Malen mit Licht

Malen mit Licht

Marshmallows grillen

Marshmallows grillen

Tag der Natur 2016

Lupenspaß und Moosgraffiti

Der Tag der Natur, eine Initiative der Österreichischen Naturschutzplattform, findet heuer zum 13. Mal in Österreich statt. Unterschiedliche Organisationen und Einrichtungen bieten im Juni 2016, vielfältige Veranstaltungen in Salzburg an, in denen Besonderheiten unserer Natur gezeigt und erlebbar gemacht werden.

Am 16. Juni 2016 haben wir im Rahmen des „Tag der Natur“ einen Streifzug durch das Reich der Pflanzen gemacht. Die Kinder der Volksschule Weißbach wurden von ausgebildeten Natur- und Landschaftsvermittlerinnen entlang des Walderlebnisweg „walden.“ geführt und der Unterschied zwischen verschiedenen Pflanzentypen spielerisch vermittelt. Im Voraus fand eine Einführung in die diesjährigen Themenpflanzen - Moose, Flechten, Algen, Pilze und Gefäßpflanzen - in Form einer Bilderpräsentation in der Schule statt. Abgeschlossen wurde die Informationsveranstaltung mit dem Workshop "Moosgraffiti". Gemeinsam mit den Schülern fertigten wir eine spezielle Moosmasse an, welche dann an die Wände der Schule gepinselt wurde und dort nun fleißig gedeihen kann. Die angesprochenen Pflanzenarten wurden dann im Wald genauer untersucht und mit allen Sinnen erkundet.

Ziel war es, den Kindern die Wichtigkeit von Pflanzen und Wäldern näher zu bringen und die Faszination und den Respekt für natürliche Kreisläufe zu wecken. Vor allem aber sollen die Kinder einen angenehmen und erholsamen Tag im Wald verbringen.

Es war ein gelungener Vormittag!

Kulturlandschaftsprogramm

Landwirte als Landschaftsgestalter

Besonders ästhetische Kulturlandschaft in Form von Berglandwirtschaft und Almwirtschaft bildet das Herzstück im Naturpark Weißbach. Unter Kulturlandschaft versteht man eine Landschaft, in der die Natur in mehr oder weniger ausgewogenem Zusammenspiel mit dem Menschen - oftmals über Jahrhunderte - durch menschliche Nutzung nachhaltig gestaltet wurde. Durch kleinräumige Wirtschaftsweisen und traditionelle Nutzungsformen entsteht eine vielfältige und artenreiche Landschaft, zu deren Erhalt die Landwirte im Naturpark einen wesentlichen Beitrag leisten.

Ziel des Kulturlandschaftsprogramms, das 2007 begonnen wurde, ist es, traditionelle Nutzungsformen und Strukturen (auch Flur- und Kulturdenkmale) im Sinne der Erhaltung der biologischen und landschaftlichen Vielfalt sowie einer nachhaltigen Nutzung zu fördern und in enger Abstimmung mit den Grundbesitzern weiter zu entwickeln. Im Rahmen eines flächendeckenden Kulturlandschaftsprogramms soll der Einsatz bestehender Förderinstrumente optimiert und der Bedarf an ergänzenden Fördermaßnahmen erhoben werden. Aus der Nutzung gefallene Bereiche können durch Anreizmodelle reaktiviert bzw. alternative Pflegekonzepte gemeinsam entwickelt werden. Basierend auf den Ergebnissen und Maßnahmenempfehlungen des Programms sollen Naturpark-Projekte und Aktivitäten zur Attraktivitätssteigerung im Tourismus ebenso wie zur Bewusstseinsbildung und einer nutzungsverträglichen Besucherlenkung aufgebaut werden. Die Erhebungen wurden im Sommer 2007 gestartet, am 30. Oktober 2007 fand gemeinsam mit den GrundbesitzerInnen ein erster Informationsabend statt, an dem auch mögliche Maßnahmen und Bedürfnisse der Grundbesitzer diskutiert wurden.

Grenzüberschreitende Aktivitäten

Nachbar neu entdeckt

Eine geschichtsträchtige Grenze am Rande des Naturparks verbindet Salzburg mit Bayern. Der Hirschbichl zeugt als alte Zollstelle und Handelsweg von früheren beschwerlichen Salztransporten und Schmugglergeschichten und ist heute Ausgangspunkt für viele Wanderungen und Radtouren im Naturpark Weißbach sowie im angrenzenden Nationalpark Berchtesgaden. Mit dem Almerlebnisbus gut erreichbar, wird hier der einheitliche Naturraum sehr deutlich, der viele Möglichkeiten für Ihre Freizeitgestaltung bietet. Geführte Wanderungen rund um den Hirschbichl geben einen guten Einblick in die Geschichte dieser Grenzregion sowie die heutige Nutzung der Almen durch bayerische und Salzburger Bauern.

Schulprogramme

Kinder und Lehrer mit Freude die Natur entdecken lassen

Warum nicht einmal den Unterricht in die Natur verlegen? Nicht nur, dass sich viele Themen wie Almwirtschaft, Wald und Boden oder Wasser viel besser im Freien erleben und entdecken lassen, so bietet eine Unterrichtseinheit in der Natur - begleitet mit gut ausgebildeten NaturparkmitarbeiterInnen - besonders viel Spaß und Freude für SchülerInnen und LehrerInnen. Erkundigen Sie sich direkt im Naturparkzentrum nach den Möglichkeiten, etwas Zeit mit Ihrer Klasse im Naturpark Weißbach zu verbringen. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

Maßnahmen zur sanften Mobilität im Naturpark Weißbach

Der AlmErlebnisBus und das AlmWanderTaxi: Nachhaltig klimafreundlich mobil

Der AlmErlebnisBus und das AlmWanderTaxi:
Nachhaltig klimafreundlich mobil

Klimafreundliche Mobilität schont nicht nur die Umwelt, sie reduziert auch Luftschadstoffe und Verkehrslärm, fördert die Gesundheit der Menschen und schafft eine bessere Lebensqualität. Im Bereich Mobilität wurde die Gemeinde Weißbach bei Lofer vom umwelt service salzburg mit dem umwelt blatt salzburg 2015 für die Umsetzung von AlmErlebnisBus und AlmWanderTaxi geehrt.

Hier gelangen Sie zu den Fahrplänen des AlmerlebnisBus und AlmwanderTaxi

 

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